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2018

Dienstag, 4. Dezember 2018

Lesezirkel

Pia Solèr: Die Weite fühlen

Einfach mal weg sein - eine der groĂźen SehnsĂĽchte des zivilisierten Menschen. Pilgern auf dem Jakobsweg. Kein iPhone, kein Internet. Oder raus, aufs Land. Doch wie fĂĽhlt es sich an, schon immer einfach weg zu sein, von Berufs wegen?
Pia Solèr ist knapp 40 Jahre alt und Hirtin. Sie lebt in einem versteckten Tal im schweizerischen Graubünden. Ans Bücherschreiben hat sie nie gedacht - bis sie einer danach fragte. "Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass ich etwas zu sagen habe." Und jetzt erzählt sie. Im Oktober Schnee-Einbruch über Nacht. SMS können nur verschickt werden, wenn der Wind aus einer bestimmten Richtung kommt. Der Hund stirbt, der Tierarzt kommt zu spät, sie begräbt ihn allein.
Die Aufzeichnungen von Pia Solèr sind authentisch, alltäglich und einzigartig. Hier spricht kein Aussteiger, auch kein mönchischer Eremit. Hier spicht eine Frau aus der Mitte Europas, sie erzählt von harter Arbeit und einsamen Stunden, vom Fortschritt und Zerfall unserer Tage, vor allem aber erzählt sie vom Leben in der Natur, auf 2000 Metern Höhe, in der sich Weite fühlen lässt.

Pia Solèr, 1971 in Vrin (Lugnez). Nach einer Verkäuferinnenlehre begann sie im Alter von 20 Jahren auf der Ziegenalp von Vrin als Hirtin zu arbeiten. Mehrere Reisen in ferne Länder. Seit 2002 hütet sie im Sommer Schafe und geht im Winter verschiedenen Tätigkeiten nach. Lebt und arbeitet in Vrin (Cons), Vanescha und auf der Alp Scharboda.

Geleitet wird dieser Abend von Monika von Ballmoos. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 16. Oktober 2018

Lesezirkel

Herta MĂĽller: Atemschaukel

Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung lebt in Angst. "Es war 3 Uhr in der Nacht zum 15. Januar 1945, als die Patrouille mich holte. Die Kälte zog an, es waren -15º C." So beginnt ein junger Mann den Bericht über seine Deportation in ein Lager nach Russland. Anhand seines Lebens erzählt Herta Müller von dem Schicksal der deutschen Bevölkerung in Siebenbürgen. In Gesprächen mit dem Lyriker Oskar Pastior und anderen Überlebenden hat sie den Stoff gesammelt, den sie nun zu einem großen neuen Roman geformt hat. Ihr gelingt es, die Verfolgung Rumäniendeutscher unter Stalin in einer zutiefst individuellen Geschichte sichtbar zu machen.

Herta Müller, geboren 1953 im deutschsprachigen Nitzkydorf/Rumänien, studierte 1973 - 76 deutsche und rumänische Philologie in Temeswar. Nach dem Studium arbeitete sie als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik. Sie wurde entlassen, weil sie sich weigerte für den rumänischen Geheimdienst "Securitate" zu arbeiten. Ihr erstes Buch "Niederungen" lag danach 4 Jahre beim Verlag und wurde 1982 nur zensiert veröffentlicht. 1984 erschien es in der Originalfassung in Deutschland. Herta Müller konnte danach in Rumänien nicht mehr veröffentlichen und war immer wieder Verhören, Hausdurchsuchungen und Bedrohungen durch die Securitate ausgesetzt. 1987 Übersiedlung nach Deutschland. 1989 - 2001 Gastprofessuren an Universitäten in England, Amerika, Schweiz und Deutschland. Seit 1995 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt. Herta Müller wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. So erhielt sie 2006 den Würth-Preis für Europäische Literatur für ihr literarisches Gesamtwerk, den Walther-Hasenclever-Werkpreis sowie die Ehrengabe der Heine-Gesellschaft. 2009 erhielt Herta Müller den Nobelpreis für Literatur und den Franz-Werfel-Menschenrechtspreis. 2010 wurde ihr der Hoffmann-von-Fallersleben-Preis für zeitkritische Literatur verliehen, 2012 erhielt sie die Ehrendoktorwürde der Universität Paderborn, 2014 wurde sie mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis ausgezeichnet, 2015 mit dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln sowie dem Friedrich Hölderlin Preis der Universität Tübingen. Die Autorin lebt in Berlin.

Geleitet wird dieser Abend von Irène Roulier. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 14. August 2018

Lesezirkel

Iris Wolff: So tun, als ob es regnet

Der Erste Weltkrieg bringt einen österreichischen Soldaten in ein Karpatendorf. Eine junge Frau besucht nachts die "Geheime Gesellschaft der Schlaflosen". Ein Motorradfahrer ist überzeugt, dass er sterben und die Mondlandung der Amerikaner versäumen wird. Eine Frau beobachtet die Ausfahrt eines Fischerbootes, das nie mehr zurückkehren wird. - Über vier Generationen des 20. Jahrhunderts und vier Ländergrenzen hinweg erzählt Iris Wolff davon, wie historische Ereignisse die Lebenswege von Einzelnen prägen. Zwischen Freiheit und Anpassung, Zufall und freiem Willen erfahren ihre Protagonisten: Es gibt Dinge, die zu uns gehören, ohne dass wir wüssten, woher sie kommen. Und es gibt Entscheidungen, die etwas bedeuten, Wege, die unumkehrbar sind, auch wenn wir nie wissen werden, was von einem Leben und den Generationen vor ihm bleiben wird.
Iris Wolff hat ein poetisches und beglĂĽckendes Buch geschrieben, schonungslos, klug und sprachlich brillant.
Mit sensiblen Beobachtungen, atmosphärisch dichten Dialogen und starken, eigenwilligen Figuren zeichnet sie in ihren Erzählungen behutsam eigene Welten, die im Zusammenspiel neue Tiefe entfalten und vielschichtige Perspektiven aufeinander eröffnen.

Iris Wolff, geboren 1977 in Hermannstadt/Siebenbürgen, Studium der Germanistik, Religionswissenschaft und Grafik & Malerei in Marburg an der Lahn. Langjährige Mitarbeiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach, 2013 Stipendiatin für Literatur der Kunststiftung Baden-Württemberg. Iris Wolff ist neben dem Schreiben am Kulturamt der Stadt Freiburg im Breisgau tätig.

Geleitet wird dieser Abend von Monika von Ballmoos. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 26. Juni 2018

Lesezirkel

Erich Maria Remarque: Die Nacht von Lissabon

"Selbst dort, wo er zurĂĽckblickt, ist es die Gegenwart, die er anspricht." Wilhelm von Sternburg ĂĽber Erich Maria Remarque.
"Die Nacht von Lissabon" ist Remarques ergreifendster Roman. Es ist die Geschichte vom Elend und von der Größe des Menschen im Krieg, eine Geschichte, die zeigt, dass es weder einen Preis für Menschlichkeit gibt noch einen Preis für Unmenschlichkeit. Es gibt nur Geschichten von Jammer und Elend, von Größe, Liebe und Leidenschaft. Der Roman ist ein Gleichnis der absurden menschlichen Situation im Machtbereich der Diktatur.

Erich M. Remarque, geb. 1898 in Osnabrück, besuchte das katholische Lehrerseminar. 1916 als Soldat eingezogen, wurde er nach dem Krieg zunächst Aushilfslehrer, später Gelegenheitsarbeiter, schließlich Redakteur in Hannover und Berlin. 1932 verließ Remarque Deutschland und lebte zunächst im Tessin/Schweiz. Seine Bücher 'Im Westen nichts Neues' und 'Der Weg zurück' wurden 1933 von den Nazis verbrannt, er selber wurde 1938 ausgebürgert. Ab 1941 lebte Remarque offiziell in den USA und erlangte 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1970 starb er in seiner Wahlheimat Tessin.

Geleitet wird dieser Abend von Margarete Kaufmann. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 15. Mai 2018

Lesezirkel

Arno Camenisch: Der letzte Schnee

Ein Winter in den Bündner Bergen. Was tun, wenn der grosse Schnee ausbleibt - und mit ihm die Gäste? Paul und Georg stehen wie jedes Jahr an ihrem alten Schlepplift, so schnell bringt den ordentlichen Georg nichts aus der Ruhe und den grossen Fabulierer Paul nichts zum Schweigen. Zu allem fällt ihm eine Geschichte ein, um das grosse Verschwinden aufzuhalten und die verkehrte Welt wieder ins Lot zu bringen. Er redet über die Kapriolen des Wetters und über das Glück des Lebens, er spricht über seine grosse Liebe Claire und über den Sohn, der macht, was er will. Er erzählt vom Leben in den Bergen, von Vorfahren und Vorbildern, von Sieg und Niederlage, Schule und Erziehung, und räsonniert über die zeitlosen Fragen nach Herkunft und Zukunft. Arno Camenisch beschreibt auf seine unverkennbar eigenwillige Art bildstark und präzise vom Ende und Verschwinden in einem Tal im Wandel der Zeit, während der Schlepplift im Hintergrund regelmässig rattert wie der Lauf der Welt.

Arno Camenisch, geb. 1978 in Tavanasa in GraubĂĽnden, schreibt auf Deutsch und Romanisch (Sursilvan) Gedichte, Prosa und fĂĽr die BĂĽhne. Er studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, wo er auch lebt. Mitglied des Spoken-Word-Ensembles Bern ist ĂĽberall. Camenischs Texte wurden in 15 Sprachen ĂĽbersetzt. Zahlreiche Auszeichnungen.

Geleitet wird dieser Abend von Doris Allemann. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Freitag, 6. April 2018

Bibliotheks-Lounge: Lesung, Musik, Bar, DJ

Am 6. April findet in der Bibliothek Neuenegg ein Abend mit einer musikalischen Lesung von Désirée Scheidegger und ihrem Buch „Aaregeflüster“ statt.
Umrahmt wird der Anlass neu mit der „Bibliotheks Lounge“.

Die „Bibliotheks Lounge“ ist eine neue Veranstaltungsserie der Bibliothek Neuenegg. Nach einem literarischen oder einem anderen kulturellen Event wird die Bibliothek zum Treffpunk mit Bar, Lounge und DJ. Erleben Sie die Bibliothek doch einmal nachts in stimmungsvollem Ambiente.
Eröffnet wir diese Veranstaltungsreihe mit folgender Lesung:
- An den Ufern und in der Umgebung der Aare in Bern diskutieren zwei Erbsen darüber, wer sie wären, wenn sie eine andere sein könnten, erkennt Jonas auf dem Markt die ältere Frau, die energisch in den Radieschen wühlt, wartet eine Statue beim Loebegge auf ihre neuen Freunde…
Solche verträumten, skurrilen und surrealen Geschichten aus dem Leben schnappt die Aare auf und flüstert sie weiter.
Désirée Scheidegger hat ihr dabei gut zugehört und hält die Geschichten in ihrem Erstling „Aaregeflüster“ in einer schnörkellosen und gleichzeitig verspielten Sprache fest. Gekonnt führt die Autorin diese zu einer in sich geschlossenen Erzählung zusammen – eindrücklich, kraftvoll, subtil, fliessend und mit mehr als nur einem Augenzwinkern.
Musikalisch wird diese Lesung begleitet durch das Frauentrio „Mosaik“, die Eigenkompositionen und Coversongs spielen.
Die musikalische Lesung beginnt um 19.30 und dauert bis 21.00 Uhr.
Danach kann in der neuen „Bibliotheks Lounge“ bei einem kühl prickelnden Drink über gehörtes oder eben unerhörtes diskutiert werden.
Den passenden Soundmix zum zweiten Teils des Abends wird Resident-DJ Birk auflegen. Die „Bibliotheks Lounge“ kann ab 21 Uhr natürlich auch unabhängig von der Lesung besucht werden!
Der Eintritt ist frei – Kollekte für Band und Autorin.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.musik-mosaik.ch.
Auf dieser Webseite können Sie sich auch für die Lesung anmelden.

Dienstag, 13. Februar 2018

Lesezirkel

Joachim Meierhoff: Wann wird es endlich wieder so wie es nie war

Zu Hause in der Psychiatrie - das kommt davon
Der junge Held in Meyerhoffs zweitem Roman wächst zwischen Hunderten von Verrückten als jüngster Sohn des Direktors einer Kinder- und Jugendpsychiatrie auf - und mag es sogar sehr. Mit zwei Brüdern und einer Mutter, die den Alltag stemmt - und einem Vater, der in der Theorie glänzt, in der Praxis aber stets versagt. Wer schafft es sonst, den Vorsatz, sich mehr zu bewegen, gleich mit einer Bänderdehnung zu bezahlen und die teuren Laufschuhe nie wieder anzuziehen? Oder bei Flaute mit dem Segelboot in Seenot zu geraten und vorher noch den Sohn über Bord zu werfen?Am Ende ist es aber wieder der Tod, der den Glutkern dieses Romans bildet, der Verlust, der nicht wieder gutzumachen ist, die Sehnsucht, die bleibt - und die Erinnerung, die zum Glück unfassbar pralle, lebendige und komische Geschichten hervorbringt.

Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, ist seit 2005 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. In seinem sechsteiligen Zyklus Alle Toten fliegen hoch trat er als Erzähler auf die Bühne und wurde zum Theatertreffen 2009 eingeladen. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis 2011 und dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet.

Geleitet wird dieser Abend von Monika von Ballmoos. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Samstag, 27. Januar 2018

Duo Lunatic - "On Air"

Die Wege von Stéfanie Lang aus Genf und Judith Bach, geboren in Berlin, kreuzen sich erstmals während der gemeinsamen Ausbildung in der Scuola Teatro Dimitri im kleinen Dorf Verscio, Tessin. Dort gibt es im Theaterkeller nur ein einziges Klavier, an dem die überaus feurigen Proben für das allererste Konzert in der Dorfpizzeria beginnen. So ein Enthusiasmus steckt an. Nachdem sie das Diplom für Bewegungsschauspiel im Sommer ’06 erhalten, gründen Stéfanie und Judith das Duo luna-tic und touren seither als Claire und Olli durch die Welt der grossen Kleinkunstszene. Dank der Vielsprachigkeit des Klavier-Akrobatik-Lieder-Kabaretts gelingen Auftritte in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz, sowie in Frankreich und Italien. Und der Broadway kommt noch!

Aula SKZ Neuenegg, Beginn: 20.00 Uhr

Weitere Informationen und Reservation unter: www.kulturneuenegg.ch

2017

Dienstag, 5. Dezember 2017

Lesezirkel

Graham Swift: Ein Festtag

Sich dem Stoff des Lebens in die Arme zu werfen, das war der Sinn ...
Jane, das junge Dienstmädchen von Beechwood, und Paul, der Spross aus begütertem Haus, haben ein Verhältnis. Heimliche Botschaften, verschwiegene Treffen, doch heute, an diesem sonnigen Märzsonntag 1924, darf Jane - Familie und Dienerschaft sind ausgeflogen - ihr Fahrrad einfach an die Hausmauer des Anwesens lehnen, durchs Hauptportal herein und ins Bett ihres Geliebten kommen. Ein erstes und ein letztes Mal, denn Paul wird bald - standesgemäß - heiraten. Später, gegen Mittag, wird sie leichtfüßig und nackt durch das weitläufige Haus streifen, beseelt von der rauschhaften Innigkeit dieses herausgehobenen Morgens und nicht ahnend, dass ihr Leben am Ende dieses Tages zu zerbrechen droht.
Viele Jahrzehnte später blickt sie zurück und erzählt: von einer Tragödie und zugleich einer wundersamen Entfaltung. Schwebend verschränkt Swift Gegenwart und Vergangenheit, erzählt fein und makellos von einem Leben, in dem alle Grenzen bedeutungslos wurden. Schillernd, unerhört und sinnlich.

Graham Swift wurde 1949 in London geboren. Auf Deutsch erschienen u. a. Waterland (1991), Von jenem Tage an (1995) und bei Hanser Letzte Runde (Roman, 1997). Ausgezeichnet mit dem Booker Prize, wurde der Roman von Fred Schepisi mit hochkarätiger Besetzung verfilmt.

Geleitet wird dieser Abend von Irène Roulier. Der Lesezirkel trifft sich um 20.00 Uhr in der Bibliothek Neuenegg.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Puppentheater "Bin Samichlous daheim" von Maya Silfverberg

Diese vorweihnächtliche Geschichte erzählt humorvoll und besinnlich von kleinen Begebenheiten rund um den Samichlaus-Tag.

Es kommen darin vor: viel Schnee, ein hungriger Fuchs mit eiskalten Pfoten, des Weiteren Löitscherli und Poppy, die beiden vierbeinigen Helferchen, (die immer helfen die Teigschüssel auszuschlecken) sowie die Eselin Josefine, die ein goldiges Geheimnis hat, ein warmer Ofen kommt vor und natürlich der Samichlaus.

Wunderbar geeignet als Einstimmung in die Adventszeit!

Weitere Informationen und Reservation unter: www.kulturneuenegg.ch

Die Reservation wird dringend empfohlen, da unsere Anlässe für Kinder in der Regel schon im Vorverkauf ausgebucht sind!

Freitag, 24. November 2017

Ausstellung 3Plus 2017

Die Bibliothek Neuenegg zeigt in der dritten Auflage der Ausstellung 3Plus sechs ganz verschiedene kĂĽnstlerische Positionen.

Die Ausstellungsreihe 3Plus zeigt gemäss dem Konzept die Arbeiten der drei Neuenegger Organisatoren Ursula Dolder, Andreas Hauswirth und Dan Reusser, sowie die Werke der Gäste Isabelle Jakob-Müller, Marco Giacomoni und Jaennette Jakob, die in diesem Jahr zur Ausstellung eingeladen wurden. Die Erfahrungen der letzten Ausstellungen haben gezeigt, dass die Bibliothek den idealen Rahmen bietet, um lebendige Kunst frei von musealen Zwängen zu entwickeln und zur Diskussion zu stellen. Ganz im Sinne der Idee, dass sich die Bibliothek Neuenegg als Ort versteht, an dem Wissen, Erinnerungen und Emotionen aller Art gelagert und vermittelt werden - zur allgemeinen Inspiration!

Die Künstlerin Ursula Dolder arbeitet seit Jahren in ihrem Atelier an mehrschichtigen Collagen und immer wieder an bunter, meist ungegenständlicher Malerei. Die Themen sind ebenso vielfältig wie die erzielten Resultate. Die ausgestellten Arbeiten zeigen einen Überblick aus verschiedenen Schaffensphasen der letzten Jahre.

Andreas Hauswirt ist ein Möbeldesigner der nur Einzelstücke produziert und sich ganz dem „Upcycling“ – also dem Umwandeln von Abfallprodukten oder ausrangierten Möbelstücken in neuwertige und aufgewertete Objekte widmet. Dabei entstehen seine ganz einzigartigen Möbelobjekte. In diesem Jahr zeigt er seine neue Serie von Steh- und Tischleuchten!

Dan Reusser ist sowohl als Bibliotheksleiter als auch als Künstler an dieser Ausstellung beteiligt. Er zeigt eine neue Serie von runden Ölbildern, die Ausblicke in einsamen, mystische Landschaften zeigen, die zum Träumen anregen. Ebenso neu ist die ausgestellte Skulpturengruppe verspielter Frauenbüsten, aus deren Köpfe scheinbar Pilze wachsen.

Isabelle Jakob-Müller ist soeben zurück von einem mehrwöchigen künstlerischen Retreat auf der Insel Stromboli, wo sie sich wieder einmal ganz der Malerei gewidmet hat.
Die noch ganz frischen Acrylbilder mit vorwiegend floralen Motiven, erstrahlen in einer wunderbaren Farbigkeit.

Marco Giacomoni arbeitet mit verschiedensten Medien um zu seinen Werken zu finden. Dabei gibt es oft Ăśberschneidungen in Technik und Inhalt. In der Bibliothek Neuenegg zeigt er neue Arbeiten basierend auf dem Cyanotypieverfahren kombiniert mit Ă–lmalerei.

In ihrem Druckatelier, in einer umgebauten alten Sagi auf dem Belpberg , befasst sich Jeannette Jakob schon seit vielen Jahren mit diversen Drucktechniken. In den Bildern werden herkömmliche Tiefdrucktechniken wie Kaltnadel, Radierung und Aquatinta mit Monotypie und Gumprint kombiniert. Fotografie und Zeichnung bilden meistens die Grundlage der Arbeiten zu den verschiedensten Themen. Die gezeigten Bilder der letzten Jahre sind meistens Unikate.

Die Ausstellung wird mit einer Vernissage am 24.November 2017 von 18 bis 21 Uhr eröffnet – dazu sind alle herzlich eingeladen! Die Vernissage wird musikalisch untermalen von Resident DJ Birk und einem kurzen Live-Set vom Elektro-Klangtüftler DUBOKAJ.

Die Ausstellung ist offen mit Anwesenheit einiger GestalterInnen:
Samstag, 25. November von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag, 26. November von 12 bis 16 Uhr.
An diesen zwei Tagen bieten wir folgendes Rahmenprogramm an:
Keramikmalerei mit Sabine Aeschlimann - ein Angebot fĂĽr Kinder und Erwachsene: Die Gelegenheit zum Gestalten von Weihnachtsgeschenken!

Ab dem 27. November ist die Ausstellung zu den gewohnten Ă–ffnungszeiten der Bibliothek offen.
Dauer der Ausstellung bis 9. Dezember 2017.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Lesezirkel

John Steinbeck: Die Reise mit Charley

Steinbecks eindrucksvoller Reisebericht in einer neuen Ăśbersetzung.
Amerika - was für ein Land! Von den großen Seen bis zu den Rocky Mountains, von den Metropolen der Ostküste bis zu den Wüsten Nevadas stößt man kulturell wie landschaftlich auf eine ungeahnte Vielfalt. Im Jahre 1960 ist es, als der spätere Literaturnobelpreisträger John Steinbeck sich mit 58 Jahren noch einmal auf die Reise durch sein eigenes Land macht. Teil des Plans sind Pudel Charley und der "Rosinante" getaufte Dreivierteltoner mit Bootskajüte auf der Ladefläche. Auf diesem Weg besucht Steinbeck 34 Bundesstaaten in elf Wochen und erlebt dabei so einiges. Ironische Beobachtungen und skurrile Begegnungen vermischen sich zu einem einzigartigen Reisebuch, das einen unverstellten Blick auf das Innere Amerikas bietet.

John Ernst Steinbeck, amerikanischer Erzähler deutsch-irischer Abstammung, geboren am 27. Februar 1902 in Salinas, wuchs in Kalifornien auf. 1918-24 Studium der Naturwissenschaften an der Stanford University, Gelegenheitsarbeiter, danach freier Schriftsteller in Los Gatos bei Monterey. Im Zweiten Weltkrieg Kriegsberichterstatter, 1962 Nobelpreis für Literatur, gestorben am 20. Dezember 1968 in New York.

Geleitet wird dieser Abend von Liselotte Kaufmann. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 15. August 2017

Lesezirkel

Steven Uhly: Marie

Der zwölfjährige Frido erzählt seiner kleinen Schwester Chiara eine aufwühlende Gutenachtgeschichte. Sie handelt von einem alten Mann, der ein Baby stiehlt. Als Chiara kurz darauf ihrer Mutter davon berichtet, reagiert diese schockiert. Im Affekt schlägt sie ihre Tochter. Ein Geheimnis, ein Tabu ist greifbar.
Von diesem Moment an gerät die kleine Familie aus dem Gleichgewicht. Veronika Kelber reibt sich auf zwischen ihrem Anspruch, gleichzeitig eine gute, alleinerziehende Mutter zu sein, einen neuen Partner zu finden, die Ablehnung ihres Ex-Mannes zu ertragen und jenes Wundmal zu heilen, das sie unablässig an ihr furchtbares Versagen als Mutter, Frau und Mensch erinnert. Als sie schließlich die Kontrolle über ihr Leben verliert, reißt sie ihre drei Kinder mit in einen Strudel von Ereignissen, die alles verändern werden.
Steven Uhlys neuer Roman MARIE ist ein meisterhaft komponiertes Drama, das an seinen Erfolgsroman Glückskind anknüpft. Wieder lockt Uhly den Leser auf unwiderstehliche Weise in das Labyrinth menschlicher Gefühle und lässt ihn nicht mehr los. Und doch geht er überraschend neue Wege. Mit unnachahmlichem Gespür für die unsichtbaren Wunden, die uns allen nicht fremd sind, zeichnet er Figuren in Not, mit Abgründen und Träumen, die so nachvollziehbar und klar geschildert sind, dass sie den Leser tief berühren.

Steven Uhly, geboren 1964, ist deutsch-bengalischer Abstammung, dabei teilverwurzelt in der spanischen Kultur. Er studierte Literatur, leitete ein Institut in Brasilien, ĂĽbersetzt Lyrik und Prosa aus dem Spanischen, Portugiesischen und Englischen. Er lebt mit seiner Familie in MĂĽnchen. 2011 wurde Steven Uhly der "Turkan-Preis" der Stadt MĂĽnchen verliehen.

Geleitet wird dieser Abend von Irène Roulier. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 27. Juni 2017

Lesezirkel

Steven Uhly: GlĂĽckskind

Deutschland 2012. "Warum war ich überhaupt so, wie ich war?", fragt sich Hans D. Jahrelang hatte er keine Fragen mehr. Im Gegenteil, er war kurz davor, fraglos aufzugeben. Und dann? Dann bringt er den Müll hinunter, geht zu den Tonnen, findet im Müll ein Kind. Es beginnt ein berührender Prozess über die Entscheidung, was geschehen muss. Das Kind behalten, es verbergen? Und die Mutter? Eine Mordanklage zulassen, wider besseres Wissen? Was ist gerecht? Wie handeln? Am Ende der Geschichte sind die Dinge neu geordnet. Ein Kind wird überlebt haben und mit Hans D. werden wir wissen, dass Liebe der Schlüssel ist für Erkenntnis, Veränderung, ein gutes Leben. "Glückskind" ist ein Gegenwartsroman, der mit literarischer Wärme und Besonnenheit die ungeheuren Tiefen der Menschenseele auslotet, Zeile für Zeile - ein Glücksfall!

Steven Uhly, geboren 1964, ist deutsch-bengalischer Abstammung, dabei teilverwurzelt in der spanischen Kultur. Er studierte Literatur, leitete ein Institut in Brasilien, ĂĽbersetzt Lyrik und Prosa aus dem Spanischen, Portugiesischen und Englischen. Er lebt mit seiner Familie in MĂĽnchen. 2011 wurde Steven Uhly der "Turkan-Preis" der Stadt MĂĽnchen verliehen.

Geleitet wird dieser Abend von Elsbeth Zobrist. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 16. Mai 2017

Lesezirkel

Fabio Geda: Im Meer schwimmen Krokodile

Als Enaiat eines Morgens erwacht, ist er allein. Er hat nichts als seine Erinnerungen und die drei Versprechen, die er seiner Mutter gegeben hat. Mit dem Ziel, ein besseres Leben zu finden, begibt er sich auf eine lange Reise Richtung Westen. Er durchwandert die Länder des Ostens bis nach Europa. Er reist auf Lastwagen, arbeitet, schlägt sich durch, lernt das Leben von seiner grausamen Seite kennen. Und trotzdem entdeckt er, was Glück ist ... Fabio Geda erzählt die wahre Geschichte des zehnjährigen Enaiatollah Akbari in einem kurzen und zu Herzen gehenden Buch: eine Geschichte, die uns den Glauben an das Gute zurückgibt.

"Ein poetischer, zu Herzen gehender Roman ĂĽber die Kraft der WĂĽnsche und den unbedingten Willen, glĂĽcklich zu sein - und sei es nur, weil man am Leben ist."
Geleitet wird dieser Abend von Monika von Ballmoos. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Freitag, 5. Mai 2017

Begegnungen mit dem Gesundheitswesen, ein Vortrag von Daniel LĂĽthi

Das Gesundheitswesen ist ein ominöses Wesen. Ein Neutrum, könnte man meinen, das vor allem Kosten verursacht. Der Autor Daniel Lüthi stellt uns persönliche Porträts von einmaligen, spannenden, engagierten «Gesundheitswesen» vor.

Wiederum sind es Begegnungen mit Menschen, die in ihrem Fachgebiet (und oft weit darüber hinaus) Ausserordentliches leisten. Die bereit sind, davon zu erzählen. Und dabei auch laut über sich selber nachzudenken. Es sind Chefärztinnen und Chefärzte, aber beispielsweise auch ein Apotheker, der Cannabis verschreiben darf oder ein Pakistaner, der in einem Universitätsspital Patientinnen und Patienten transportiert. Er sagt: „Ich will mit Herz arbeiten.“
Alle Porträtierten schenken dem Autoren und damit der Leserschaft Wertvolles: Offenheit und Vertrauen. Einen Einblick in ihren Alltag und ihr Leben. Aber auch etwas von dem, was in Praxen und Spitälern zunehmend fehlt: Zeit. Sie alle haben in ihrer zum Teil übervollen Agenda einen Platz frei gemacht für ein Gespräch. Keine Selbstverständlichkeit heutzutage, leider gerade im Gesundheitswesen.
Thomas Nierle, Chefarzt am Spital in Moutier und Präsident von «Médecins Sans Frontières» Schweiz sagt es so: „Daniel Lüthi hat die herausragende Fähigkeit, einem komplexen System wie dem Gesundheitswesen menschliche Züge zu verleihen. Eine eindringliche Erinnerung daran, dass der Mensch in der Medizin immer im Mittelpunkt stehen muss.“

Daniel Lüthi, geboren 1958, arbeitet als selbständiger Journalist, Medientrainer, Moderator, Dozent und Autor. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Firma „DL Kommunikation“ und lebt in Bern. Seit vielen Jahren schreibt er für die „Schweizerische Ärztezeitung“ – u.a. für die Rubrik, die er ins Leben gerufen hat und die jetzt zu einem zweiten Buch geführt hat: „Begegnung mit …“
An seinem Vortrag lässt er uns teilhaben an seinen Erfahrungen und an dem Prozess, wie so ein Buch überhaupt entsteht.

Im zweiten Teil der Veranstaltung führt Daniel Lüthi ein Gespräch mit dem in Neuenegg wohnhaften Gast Dr. med. Silvano Vella-Eicher. Dr. Vella ist Kinderneurologe mit eigener Praxis im Lindenhofspital in Bern und Autor von vieler Fachliteratur. Er ist unter anderem Spezialist für Schlafschwierigkeiten bei Kindern. Im Gespräch werden wir die Beiden besser kennen lernen und haben im Anschluss die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Zum Buch: „Begegnungen mit dem Gesundheitswesen“ Band 1 + 2, je 32 Portraits in Text und Bild sind erschienen im Schwabe Verlag.

Freitag, 5. Mai 2017
Aula SKZ/Bibliothek, Stuberweg, Neuenegg
Beginn: 20 Uhr, Eintritt frei: Kollekte
Infos & Reservation unter: www.kulturneuenegg.ch
Ihre Reservation hilft uns den Abend richtig zu organisieren!

Mittwoch, 29. März 2017

Ein Märchen aus der Wunderkiste, von und mit Martin Del Torre

Kultur Neuenegg präsentiert einen weiteren Kinderanlass der besonderen Art: «Ein Märchen aus der Wunderkiste» ist ein Kinderstück, bei dem es gelungen ist, ein jahrhundertealtes Märchen zu neuem Leben zu erwecken. Kinder brauchen Märchen - aber häufig ist ihnen heute der Weg zu diesen verstellt. Dem Schauspieler Martin Del Torre (Absolvent der Dimitiri Schule) ist es wichtig, das Stück „Hänsel und Gretel“ der Brüder Grimm so lebendig wie möglich auf die Bühne zu bringen. Dabei helfen mit: die Zauberkiste Lieselotte mit ihrem Witz und ihrem Tiefgang, die verschiedenen Musikinstrumente und die Dynamik von Akrobatik, Tanz und Jonglage. Das Stück richtet sich an Kinder ab sechs Jahren, doch ältere Zuschauer finden daran mindestens ebensogrosses Vergnügen! Die Wunderkiste nimmt uns mit auf eine Reise ins Märchenland und bereitet allen eine Theaterstunde, die wie im Flug vergeht. Und der Schluss sei hier vorweggenommen: der tosende Applaus ist garantiert!
Geeignet fĂĽr Kinder ab 6 Jahren.

Mittwoch, 29.März 2017
Aula SKZ, Stuberweg, Neuenegg
Beginn: 14 Uhr
Infos & Reservation unter: www.kulturneuenegg.ch wird dringend empfohlen!

Dienstag, 14. Februar 2017

Lesezirkel

Judith Hermann: Aller Liebe Anfang

Judith Hermann hat einen Roman geschrieben ĂĽber die Zumutungen der Liebe und die Schutzlosigkeit im Leben.
Stella und Jason sind verheiratet, sie haben eine Tochter, Ava, sie leben in einem Haus am Rand der Stadt. Ein schönes, einfaches Haus, ein kleiner Garten, ein alltägliches ruhiges Leben, meist ohne Jason, der viel arbeitet.
Aber eines Tages steht ein Mann vor der Tür dieses Hauses, ein Fremder, jemand, den Stella nie zuvor gesehen hat. Er sagt, er wolle sich einfach einmal mit ihr unterhalten, mehr sagt er nicht. Stella lehnt das ab. Der Fremde geht und kommt am nächsten Tag wieder, er kommt auch am Tag darauf wieder, er wird sie nicht mehr in Ruhe lassen. Was hier beginnt, ist ein Albtraum, der langsam, aber unbeirrbar eskaliert….

Judith Hermann, geboren 1970 in Berlin, journalistische Ausbildung und Zeitungspraktikum in New York. 1997 erhielt sie das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste. Buchveröffentlichungen. Auszeichnungen: 1998 Literaturförderpreis der Stadt Bremen, 1999 Hugo-Ball-Förderpreis, 2001 Kleist-Preis, 2009 Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg und 2014 Erich Fried Preis. Die Autorin lebt und arbeitet in Berlin.

Geleitet wird dieser Abend von Doris Allemann. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

2016

Dienstag, 13. Dezember 2016

Lesung mit Res Brandenberger und seinem Buch "Louis.Brot." und Susanna Dill, Akkordeon

Diese Lesung findet im Rahmen der Jubiläums-Ausstellung 30-Jahre Bibliothek Neuenegg statt:

Das Buch: Nichts als Sand, soweit das Auge reicht, nichts als Sand, nichts als Nichts. Im ersten Satz eines Buches muss alles drin sein, was später folgt, mindestens muss der Geist spürbar sein, der Esprit, auf dem das Buch steht.
Nichts als Sand, soweit das Auge reicht, nichts als Sand, nichts als Nichts. Dieser Satz verheisst Spannung, Abenteuer, eine Geschichte jenseits des Alltags.
Dass dieses Jenseits des Alltags im Emmental spielt, in einem Bauerndorf, macht nichts. Auch in Trubschachen ist alles möglich. Und wenn der Bahnhofvorstand von Trubschachen von seinem Karl May-Roman aufblickt und aus dem Regionalzug einen Fremden aussteigen sieht, dann ist auch da erst mal nichts als Nichts.
Wenn dann aber dieser Fremde in Trubschachen Kleinklassenlehrer wird. Wenn er, dieser Paul Ammann, die Tochter des Bahnhofvorstands heiratet, die Lisa Leibundgut, die lange im Ausland war und nun hier eine Tierarztpraxis eröffnet hat. Wenn diese Lisa Leibundgut schwanger wird. Wenn niemand weiss, dass sie Zwillinge erwartet, nicht einmal sie selbst, weil die Herzen dieser Zwillinge im Eintakt schlagen. Wenn dann der erste zur Welt kommt und, bevor er einen Namen erhält, zur Überraschung aller, ein zweiter folgt. Wenn dieser zweite den Namen Louis bekommt und somit der Erstgenannte wird. Und wenn der andere, der Erstgeborene, den Namen Leo erhält, dann ist die Geschichte angerichtet.
Louis ist Autist. Louis denkt sich selbst und spricht kaum. Das macht sein Zwillingsbruder Leo für ihn. Gefühle aber nimmt Louis auf untrügiche Art selbst wahr, keiner macht ihm etwas vor. Er sieht bis auf den Grund. Louis lebt in Trubschachen. Das Dorf ist seine Welt. Als diese Welt auseinanderbricht, macht er sich auf eine lange Reise, die ihn bis ans äusserste Ende von Irland, in eine neue Welt, führt.

Der Autor: Res Brandenberger wächst in einem kleinen Bauerndorf als einer von fünf Söhnen des Dorfschulmeisters auf. Später lernt er die Sitten und Gebräuche der Stadt kennen und passt sich an, so gut das geht. Zwar ist er auch schon im Ausland gewesen, aber ausserhalb Europa war er noch nie. Trotzdem macht er sich vertraut mit den unterschiedlichsten Weltbildern und Lebensplänen. So heiratet er zwar nicht, gründet aber mit der Frau seines Lebens eine Familie: die beiden Söhne sind inzwischen erwachsen und ihm über den Kopf gewachsen.
Mehr als 20 Jahre arbeitet er ebenso zufrieden als Grafiker und Gestalter wie als Dokumentalist. Dann entdeckt er die Freude am Schreiben. Und nun hat er ein Buch geschrieben.

Dieser Abend wir von Suzanna Dill am Akkordeon musikalisch begleitet.

Nach der Lesung haben Sie die Möglichkeit Fragen an Res Brandenburger zu stellen und mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Beginn 20.00 Uhr in der Bibliothek Neuenegg. Keine Reservation möglich.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Adventskalender mit Susi Fux (Figurentheater)

Dies ist kein gewöhnlicher Adventskalender. Hinter den Türchen warten kleine Figuren, die uns ihre Geschichte erzählen möchten. Sie entführen uns in eine märchenhafte Vorweihnachtszeit. Hilf doch auch mit beim Öffnen der Türchen und lass dich überraschen und verzaubern.

Alter ab 4 Jahren
Beginn 14 Uhr (in der Bibliothek Neuenegg oder Aula SKZ)
Dauer 60 min.
Eintritt Fr. 5 .- pro Person
Reservation möglich und empfohlen auf: www.kulturneuenegg.ch

Freitag, 2. Dezember 2016

Vernissage Jubiläums-Ausstellung Rückblick + Aussicht 30 Jahre Bibliothek Neuenegg

Einladung zur Vernissage: ab 18 - 21 Uhr

19.30 Uhr Figurentehater Lupine spielt ein StĂĽck fĂĽr Erwachsene
„Einer der nichts merkte“ nach einem Text von Robert Walser.

Der Abend wird vom Quartett „Querton“ musikalisch begleitet
(Susanne Heidegger, Susanne Wermuth, Marianne Holzer, Markus Hofer).


Freitag, 2. Dezember 2016

Jubiläumsausstellung 30 Jahre Bibliothek Neuenegg

Die Bibliothek Neuenegg feiert ihr 30-jähriges Jubiläum mit einer Ausstellung in der 30 GestalterInnen aus den verschiedensten Sparten ein Werk zeigen. 

Die im letzten Jahr sehr erfolgreich gestartete Ausstellungsserie 3Plus, wird bereits in der zweiten Ausgabe bis zur Grenze des Möglichen ausgeweitet. In diesem Jahr finden in der Bibliothek 30 GestalterInnen zusammen, die den Rahmen des regionalen weit sprengen und doch alle in irgendeiner Weise, einen Bezug zur Bibliothek Neuenegg haben. So werden in der Ausstellung GestalterInnen vertreten sein, die bereits schon einmal in Neuenegg zu sehen waren, und solche mit denen wir in Zukunft gerne eine grössere Ausstellung realisieren möchten – einen Rückblick also auf die letzten Jahre und ein Ausblick auf die kommenden.

Die Bibliothek Neuenegg versteht sich als Ort, wo Wissen, Erinnerung und Emotionen aller Art gelagert und vermittelt werden - zur allgemeinen Inspiration. Die Möglichkeit, fern von den Zwängen der Kunstinstitutionen und des Kunstmarktes, unerprobte künstlerische Positionen zu entwickeln und zur Diskussion zu stellen, wird auch in dieser Ausstellung voll ausgeschöpft. Die Bibliothek als Keimzelle für eine lebendige Kunst und somit wieder Ort der Entwicklung, Begegnung und Vernetzung.

So sind in diesem Jahr nicht nur Werke von bekannten KünstlerInnen wie Marco Giacomoni oder Judith Zaugg zu sehen, sondern auch Arbeiten von den Autoren Lorenz Pauli und Res Brandenberger, deren gestalterisches Werk eher unbekannt ist. Dazu gibt es aber auch regionale Entdeckungen zu sehen, wie zum Beispiel die äusserst filigranen Keramikarbeiten von Anna Katharina Condé aus Flamatt.

Die Ausstellung wird mit einer Vernissage am 2.Dezember 2016 von 18 bis 21 Uhr eröffnet – dazu sind alle herzlich Eingeladen!

19.30 Uhr Figurentehater Lupine spielt ein Stück für Erwachsene „Einer der nichts merkte“ nach einem Text von Robert Walser

Der Abend wird vom Quartett „Querton“ musikalisch begleitet (Susanne Heidegger, Susanne Wermuth, Marianne Holzer, Markus Hofer).

Im Rahmen der Ausstellung findet am 13.12.16 um 20 Uhr noch eine Lesung mit Res Brandenberger und seinem wunderbaren Buch „Louis.Brot.“ statt. Susanna Dill spielt dazu auf dem Akkordeon.

Liste der TeilnehmerInnen:

Sabine Aeschlimann, Claudia Berger, Philippe Berger, Stefanie Beyeler, Res Brandenberger, Anna Katharina Condé, Ursula Dolder, Lillian Freiburghaus, Susi Fux, Marco Giacomoni, Joana Güngerich, Andreas Hauswirth, Chantal Hauswirth, Jürg Kilchherr, Viviane Mifsud, Hanni Mischler, Hans-Peter Ottiger, Lorenz Pauli, Nina Peter, Dan Reusser, Irene Rietmann, Angela Salvisberg, Sylvia Schmutz, Kathrin Schneider, Mooni  Sigrist, Julia Steiner, Selina Ursprung, Matthias Utzinger, Lukas Wartenweiler, Judith Zaugg

Die Ausstellung wird kuratiert von Ursula Dolder, Andreas Hauswirth und Dan Reusser.

Die Ausstellung ist offen mit Anwesenheit einiger GestalterInnen:

Samstag, 3. Dezember von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag, 4. Dezember von 10 bis 16 Uhr.

Ab dem 5. Dezember ist die Ausstellung zu den Ă–ffnungszeiten der Bibliothek offen.

Dauer der Ausstellung bis 17. Dezember 2016. 

Dienstag, 18. Oktober 2016

Lesezirkel

Judith Schalanskyr: Der Hals der Giraffe

"Judith Schalansky erzählt vom Leben einer Naturwissenschaftlerin, deren Verstand - vor und nach der Wende - jede Gefühlsregung nivelliert. Sie zeichnet das Bild einer unsympathischen Frau allerdings so eindringlich, dass man heftige Sympathie für diese aus der Zeit gefallene Heldin empfindet, die sich für Tiere stets mehr interessierte als für Menschen oder gar Kinder." Manuela Reichart, Deutschlandradio Kultur 14.09.2011

Inhalt:Anpassung ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. In einer Stadt im hinteren Vorpommern. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern - die Stadt schrumpft, es fehlt an Kindern. Aber noch vertreibt Inge Lohmark, Lehrerin vom alten Schlag, mit ihrem Starrsinn alles Störende. Mit immer absonderlicheren Einfällen versucht sie zu retten, was nicht mehr zu retten ist.

Judith Schalansky, geboren 1980 in Greifswald, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign, lebt heute als freie Autorin und Gestalterin in Berlin und lehrt in Potsdam Typografische Grundlagen. 2012 wurde Judith Schalansky mit dem "Förderpreis" der Stadt Bad Homburg sowie dem "Spycher: Literaturpreis Leuk" ausgezeichnet. 2014 wurde sie zur Mainzer Stadtschreiberin gewählt, ebenso erhielt sie den "Preis der Literaturhäuser" 2014. 2015 wurde Judith Schalansky mit dem "Droste-Preis" der Stadt Meersburg ausgezeichnet.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Irène Roulier. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Freitag, 19. August 2016

Lesezirkel: wir besuchen die Lesung von Lukas Hartmann in der Aula SKZ, 20.00 Uhr

Siehe Veranstaltungshinweis unten und www.kulturneuenegg.ch

Freitag, 19. August 2016

Lukas Hartmann: Lesung im Rahmen des Berner Literaturfest 2016

Die Lesung mit Lukas Hartmann soll einen direkten Bezug zu dem im Herbst 2016 in Neuenegg stattfindenden Stationentheater haben. Die Menschen im Kanton Bern und besonders die Bewohner von Neuenegg leiden 1812 immer noch an den Folgen des Gefechtes von 1798; insbesonders der junge Chorrichter Samuel Flühmann, der in der Schlacht schwer verletzt und traumarisiert wurde…

Bern, im März 1798: Das Ancien Régime bricht nach dem Einmarsch der französischen Truppen zusammen. Die Menschen sind erschüttert und entfesselt zugleich - mit einem Mal herrscht eine Stimmung, in der alles erlaubt scheint. Es ist der Wendepunkt, an dem das alte System kippt und die neue Ordnung noch nicht gilt.

In der Nacht vom 5. auf den 6. März fährt ein Schiff über den Thunersee. Die Menschen an Bord befinden sich auf der Flucht. Schultheiß von Steiger, bis vor kurzem der mächtigste Mann der Schweiz, wurde tags zuvor in Bern zum Rücktritt gezwungen. Unmittelbar danach suchte er im Kampf gegen die Franzosen den Ehrentod. Aber er überlebte, und nun denkt er verzweifelt darüber nach, wie sich die alte Herrschaft zurückerobern ließe. An seiner Seite ist Korporal Dubi, zu Steigers Schutz befohlen. Er fürchtet um seine zurückgelassene Familie und um sein Leben, denn in Gesellschaft Steigers läuft er Gefahr, von aufgebrachten Soldaten massakriert zu werden. Schwankend zwischen Loyalität und Angst rechnet er mit der versprochenen Belohnung. Die junge Wäscherin Maria schließlich flieht, weil sie in Notwehr einen Franzosen erschlug. Sie hofft, im Lauterbrunnental bei ihrem Geliebten, einem Deserteur, Unterschlupf zu finden.

Lukas Hartmann erzählt das Schicksal dieser drei Flüchtlinge als dramatische Verdichtung eines Epochenumbruchs.

Der Anlass findet um 20.00 Uhr in der Aula SKZ Neuenegg statt.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.kulturneuenegg.ch

Dienstag, 28. Juni 2016

Lesezirkel

Robert Seethaler: Ein ganzes Leben

Als Andreas Egger in das Tal kommt, in dem er sein Leben verbringen wird, ist er vier Jahre alt, ungefähr - so genau weiß das keiner. Er wächst zu einem gestandenen Hilfsknecht heran und schließt sich als junger Mann einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Bergbahnen baut und mit der Elektrizität auch das Licht und den Lärm in das Tal bringt. Dann kommt der Tag, an dem Egger zum ersten Mal vor Marie steht, der Liebe seines Lebens, die er jedoch wieder verlieren wird. Erst viele Jahre später, als Egger seinen letzten Weg antritt, ist sie noch einmal bei ihm. Und er, über den die Zeit längst hinweggegangen ist, blickt mit Staunen auf die Jahre, die hinter ihm liegen.

Robert Seethaler, geb. 1966, erhielt zahlreiche Stipendien, darunter das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste und das Heinrich-Heine-Stipendium. Der Film nach seinem Drehbuch 'Die zweite Frau' wurde mehrfach ausgezeichnet und auf verschiedenen internationalen Filmfestivals gezeigt. Robert Seethaler lebt in Wien und Berlin.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Margarete Kaufmann. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 17. Mai 2016

Lesezirkel

Henry James: Die Aspern-Schriften

Der junge Herausgeber der Werke des berühmten verstorbenen Dichters Jeffrey Aspern sucht aus London kommend in Venedig nach dessen verschollenen Liebesbriefen und Papieren. Er wird zum Jäger, der eben dort die Geliebte des Dichters ausfindig macht und deren Nichte nachstellt, die sich zu seinem Entsetzen endlich geliebt wähnt und erst spät bemerkt, dass sie nur Mittel zum Zweck ist.Die Aspern-Schriften gilt als eine der raffiniertesten Roman-Erzählungen Henry James, in der er zugleich der Stadt Venedig ein literarisches Denkmal setzt.

»Die geschmeidige Neu-Übersetzung Bettina Blumenbergs wahrt, während sie James umsichtigen Satzbau sorgfältig abschreitet, den hintergründigen Witz dieses Meisters der Vormoderne.« Sigrid Löffler in Literaturen

Henry James (1843 - 1916), in New York City geborener Sohn aus wohlhabender Familie, genoss eine kosmopolitische Erziehung. Er studierte Jura in Harvard und ging 1875 als Korrespondent nach Paris, wo er Bekanntschaft mit Flaubert und Turgenev schloss. Später zog er nach England und wurde 1915 unter dem Eindruck des Weltkrieges britischer Staatsbürger. Er schrieb zwanzig Romane, Theaterstücke, Reiseberichte, Essays und über hundert Erzählungen, die ihm zu Lebzeiten Ruhm und Anerkennung eintrugen. Die Begegnung von Amerikanern mit Europa war Henry James' Lebensthema. Mit seiner scharfen Beobachtungsgabe und seinen kunstvollen Bewusstseinsschilderungen gilt er als Meister des psychologischen Romans.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Dan Reusser. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 16. Februar 2016

Lesezirkel

Der Lesezirkel stellt LieblingsbĂĽcher vor!

Zum Auftakt der neuen Lesezirkel Saison stellen die TeilnehmerInnen des Lesezirkels Neuenegg fĂĽr einmal ihre LieblingsbĂĽcher vor.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein und bringen Sie doch auch gleich ein Lieblingsbuch mit.

Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

2015

Dienstag, 8. Dezember 2015

Lesung mit Meral Kureyshi - Elefanten im Garten

«Bildstarke Prosa, ein überaus beachtlicher Wurf.» Der Bund

Als ihr Vater unerwartet stirbt, gerät die junge Erzählerin ins Schlingern. Ein Jahr lang lebt sie im Ungefähren, besucht wahllos Vorlesungen an der Universität, fährt Zug, sucht unvermittelt Orte ihres bisherigen Lebens auf, reist nach Prizren. Erinnerungen an ihre idyllische Kindheit in der osmanisch geprägten Stadt, die sie im Alter von zehn Jahren mit ihrer Familie verlassen musste, drängen machtvoll in ihre Schweizer Gegenwart.

Aber die Welt ihrer Kindheit findet sie nicht wieder in Prizren, und auch sie selbst hat sich verändert. Sie sucht einen Platz in ihrem neuen Land, der neuen Sprache. Die Unselbständigkeit ihrer einsamen Mutter erträgt sie nur schlecht, und mit jedem neuen deutschen Wort wächst die Entfernung zu ihr. Während die Mutter sich zunehmend isoliert, versucht die Erzählerin dem Stillstand zu entkommen.

«Elefanten im Garten» ist ein wunderbarer Roman über ein von der Migration geprägtes Leben, über Herkunft und Entfremdung, Verlust und Beharren, aber auch über Neubeginn und Rettung – im Erzählen.

Meral Kureyshi verbrachte einen Teil ihrer Schulzeit in Neuenegg, und es ist uns eine grosse Freude, dass Sie fĂĽr diese Lesung nach Neuenegg zu Besuch kommt! Nicht verpassen!

Weitere Informationen und Reservation ĂĽber: www.kulturneuenegg.ch

Dienstag, 27. Oktober 2015

Lesezirkel

Peter Stamm: Nacht ist der Tag

Gillian ist eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin, sie ist eine schöne Frau, sie führt eine abgesicherte Beziehung mit Matthias, sie hat ihr Leben unter Kontrolle. Eines Nachts hat das Paar nach einem Streit einen Unfall, ihr Wagen rammt auf nasser Straße ein Reh. Matthias stirbt, sie erwacht im Krankenhaus. Mit einem zerstörten Gesicht. Erst langsam setzt sich ihr Leben wieder zusammen und eine Geschichte aus der Vergangenheit wird zu einer möglichen Zukunft.
Eindringlich, mit leisen Worten und unausweichlichen Bildern erzählt Peter Stamms neuer großer Roman von einer Frau, die ihr Leben verliert, aber am Leben bleiben muss eine Tragödie, die zu einem Neuanfang wird.

Peter Stamm, geboren 1963, studierte nach einer kaufmännischen Lehre einige Semester Anglistik, Psychologie, Psychopathologie und Wirtschaftsinformatik. Längere Aufenthalte in Paris, New York und Skandinavien. Er lebt mit seiner Familie in Winterthur. Peter Stamm arbeitete in verschiedenen Berufen, unter anderem in Paris und New York, seit 1990 als freier Autor und Journalist. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. 2012 wurde Peter Stamm mit dem Bodensee-Literaturpreis der Stadt Überlingen ausgezeichnet, 2013 wurde er Mainzer Stadtschreiber und 2014 wurde ihm der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg verliehen.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Monika Geiser. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 18. August 2015

Lesezirkel

Wolfgang Herrndorf: Tschick

"Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. 'Ah', sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. 'Macht das Spaß?'" Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz,...

Wolfgang Herrndorf, geb. 1965 in Hamburg, studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg Malerei und arbeitete später als Illustrator und Autor. Für seine Romane erhielt er zahlreiche Preise. Zuletzt lebte der Autor in Berlin. Wolfgang Herrndorf verstarb im August 2013.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Matthias Leuenberger. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 30. Juni 2015

Lesezirkel

Alfred Andersch: Sansibar oder der letzte Grund

1937 findet in dem Ostseestädtchen Rerik eine Gruppe von Leuten zusammen: der kommunistische Funktionär Gregor, die Jüdin Judith, der Fischer Knudsen, sein von Sansibar träumender Schiffsjunge und der Pfarrer Helander. Jeder für sich und gemeinsam für die bedrohte Skulptur »Der lesende Klosterschüler« von Ernst Barlach haben sie nur ein einziges Ziel: Deutschland zu verlassen.
Sansibar oder der letzte Grund, 1957 als erster Roman Anderschs erschienen, ist ein moderner Klassiker.

Alfred Andersch wurde am 4. Februar 1914 in München geboren. Nach dem Abbruch des Gymnasiums in der Untertertia absolvierte er eine Buchhändlerlehre. Gegen seinen Vater, einen nationalistisch eingestellten Offizier, rebellierte er, indem er 1930 KPD-Mitglied wurde und sich 1932/33 als Jugendfunktionär engagierte. Deshalb sperrten ihn die Nationalsozialisten 1933 ein halbes Jahr im Konzentrationslager Dachau ein. 1940/41 war Alfred Andersch bei der Wehrmacht. Nach seiner Entlassung arbeitete er als Büroangestellter, bis er 1943 erneut zum Kriegsdienst musste und sich von seiner Ehefrau Angelika scheiden ließ.

Im Jahr darauf desertierte er an der Arno-Front in Italien und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Im Lager lernte er Hans Werner Richter kennen, mit dem zusammen er nach der Freilassung die literarisch-politische Wochenzeitschrift "Der Ruf" herausgab, bis diese 1947 von der amerikanischen Besatzungsmacht wegen ihrer nonkonformen Grundhaltung verboten wurde.

1947 gehörte Alfred Andersch zu den Gründungsmitgliedern der "Gruppe 47". 1950 heiratete er Gisela Dichgans. 1952 veröffentlichte Alfred Andersch den autobiografischen Bericht "Die Kirschen der Freiheit" und fünf Jahre später den Roman "Sansibar oder Der letzte Grund".

Um sich von der zunehmenden Kommerzialisierung des Literaturbetriebs in der Bundesrepublik Deutschland zu distanzieren, zog Alfred Andersch 1958 in die Schweiz. (1972 erhielt er die Schweizer StaatsbĂĽrgerschaft.)

Am 21. Februar 1980 starb Alfred Andersch in Berzona bei Locarno.


Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Margarete Kaufmann. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 19. Mai 2015

Lesezirkel

Patrick Modiano: Im Café der verlorenen Jugend

Schon als junges Mädchen ist Louki aus der Wohnung der Mutter, einer Platzanweiserin im Moulin Rouge, immer wieder weggelaufen. Den Vater hat sie nie gesehen. Ihren Mann, einen wohlsituierten Immobilienmakler, verliess sie ein Jahr nach der Heirat wieder. Sie verkehrt in einem esoterischen Zirkel, schnupft mit einer Freundin ab und zu ein bisschen »Schnee« und verliebt sich schliesslich in den angehenden Schriftsteller Roland. Gemeinsam streifen sie tagelang durch die grosse Stadt. Im Café Le Condé, dem »Café der verlorenen Jugend« in Saint-Germain-des-Prés, glaubt Louki Zufl ucht zu finden, während der Detektiv ihres Mannes schon ihre Spur aufgenommen hat.

Mit wunderbarer Leichtigkeit erschafft Patrick Modiano, der grosse zeitgenössische Literat Frankreichs, eine unvergleichliche Atmosphäre, in der das Paris der frühen Sechzigerjahre wiederaufersteht.

Patrick Modiano, geboren 1945, gilt als einer der bedeutendsten französischen Schriftsteller der Gegenwart. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den großen Romanpreis der Académie française und den Prix Goncourt. Von Peter Handke für die deutschen Leser entdeckt, erschienen viele seiner Romane auch in deutscher Übersetzung. Im Jahr 2011 wurde er mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur ausgezeichnet.

Patrick Modiano, der Literatur-Nobelpreisträger des Jahres 2014, tanzt "Im Café der verlorenen Jugend" wehmütig und unwiderstehlich auf der Klaviatur der Gefühle...

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Monika von Ballmoos. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Samstag, 28. März 2015

Ausstellung: "Rund-um-Blicke", Wir bauen die Zukunft

29 Schülerinnen und Schüler der Primarschule Neuenegg (5. Klasse) gehen ein Jahr lang auf Zeitreisen. Inspiriert durch das 200 Jahre alte Thun-Panorama, das älteste weltweit erhaltene Rundbild, bewegen sie sich in die Zukunft. Wie wird Thun in 200 Jahren aussehen? Einen ersten Einblick in die Arbeiten gibt es ab Freitag, 27. Februar ab 17 Uhr in der Bibliothek Neuenegg.

Der Künstler Marquard Wocher reiste von Basel aus nach Thun und war so begeistert, dass er zwischen 1809 und 1814 ein riesiges Rundbild der Stadt malte. Der Blick von einem Hausdach der Innenstadt bleibt an den Fenstern hängen, wo zahlreiche Bewohner ihren Beschäftigungen nachgehen oder wandert durch die Strassen und bemerkt die unterschiedlichen Gebäude der Stadt. Er kann aber auch in die Ferne schweifen und die Berglandschaft geniessen. Die Neuenegger reisten nach Thun, um sich für ihr Vorhaben Anregungen zu holen. Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse machen sich also Gedanken über die Bebauung der Stadt, die Bedürfnisse der Bewohner und die Energiesituation in ferner Zukunft.

Das Projekt „Rund-um-Blicke“ ist eine Kooperation zwischen der Primarschule Neuenegg und dem Kunstmuseum Thun mit dem Thun-Panorama. Es wurde im Rahmen des Wettbewerbs „tête-à-tête“ des Programms Bildung und Kultur des Kantons Bern ausgewählt und finanziert. Ein Jahr lang findet die Auseinandersetzung mit den Themen Stadt, Dorf, Architektur, Wasser, Kleidung, gesellschaftliches Zusammenleben und Ökologie aus unterschiedlichen künstlerischen und kulturellen Blickwinkeln statt. So wurde der Zukunftsforscher Dr. Joël Luc Cachelin eingeladen, seine Vermutungen zur Zukunft zu präsentieren und mit den Kindern in Workshops Zukunftsvorstellungen zu entwickeln. Es entstanden polarisierte Lebenswelten von Offliners in Höhlen oder digitalisierten Schülern, sowie Schlagzeilen der Zukunft. Die Lehrkräfte Elsbeth Vöhringer, Bea Herrli, Christine Tanner und Kathrin Zürcher führen „Rund-um-Blicke“ in den Fächern NMM, Deutsch und Bildnerisches Gestalten im Unterricht fort, der immer wieder durch die Zusammenarbeit mit Künstlern angereichert wird. Nach dem Einstieg mit dem Thun-Besuch und dem Zukunftsforscher arbeitet im zweiten Quartal der Künstler und Projektleiter Dan Reusser aus Neuenegg mit den Schülerinnen und Schülern. Es entstehen dreidimensionale Architekturmodelle von futuristischen Wohn-, Arbeits- und Tourismus-Gebäuden.
Im dritten und vierten Quartal kommen dann ausserdem der Musiker Samuel Baur und die Tanzpädagogin Prisca Beuchat in die Schule, um die Zukunftsvisionen mit ihnen mit Körper und Ton weiterzuentwickeln.

Im Juni 2015 wird der erste Abschluss des Projekts an einem Anlass in Neuenegg präsentiert und gefeiert. Ausserdem werden ab 12. September 2015 im Ausstellungsraum des Thun-Panorama im Schadau Park ein von den Neuenegger Schülern gebautes und gestaltetes Panorama und weitere Arbeiten aus dem ganzen Jahr ausgestellt und so von einem breiten Publikum wahrgenommen. Wir können alle gespannt sein!

Zu der Eröffnung der ersten Ausstellung in der Bibliothek Neuenegg vom Freitag, 27. Februar 2015 um 18 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen!
Dauer der Ausstellung bis 28. März 2015

Dienstag, 24. Februar 2015

Lesezirkel

John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

"Krebsbücher sind doof", sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels grossen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

Pressestimmen:

"John Greens Bücher sind für mich ganz besondere Perlen im Büchermeer. Sensibel aber nicht weinerlich wird hier die Geschichte der jungen Leseratte Hazel beschrieben, die genau wie Gus, ein Junge aus ihrer Selbsthilfegruppe, krebskrank ist. Hazel verehrt einen Schriftsteller sehr, der nur ein einziges Buch geschrieben hat, und es ist ihr großer Wunsch, diesen Autor kennenzulernen. Gus, der Hazel mit seinem Galgenhumor immer wieder zum Lachen bringt, will Hazel diesen Traum erfüllen: Zusammen fliegen sie nach Amsterdam. Sie kommen einander näher und verlieben sich - immer mit dem Wissen, dass ihre gemeinsame Zeit kurz ist. Die Krankheit spielt zwar eine zentrale Rolle im Buch, ist aber zu keiner Zeit theatralisches Hauptthema. Vielmehr geht es um das Leben selbst, was einem wichtig ist, und wofür es sich lohnt, gegen alle Aussichtslosigkeit zu kämpfen: Die Liebe. Ein Buch, das berührt, schmunzeln lässt, und bei dem man hoffnungslos lachend in Tränen ausbrechen kann, genau richtig für ruhige Wintertage."
(Britta Sabbag, Autorin)

John Green, 1979 geboren, lebt mit seiner Frau in New York. FĂĽr seinen Erstling "Eine wie Alaska" erhielt er groĂźes Lob der Kritik und gewann den Printz Award fĂĽr herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Jugendliteratur.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Matthias Leuenberger. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

2014

Dienstag, 2. Dezember 2014

Lesezirkel Adventsgeschichten

Der Lesezirkel Neuenegg präsentiert zum viertenmal einen vorweihnachtlichen Abend in der Bibliothek. Es werden diverse Weihnachstgeschichten vorgelesen - für Erwachsene!

Dies ist ein öffentlicher Anlass und alle Interessierten sind herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Lesung

Roland M. Begert liest aus seinem biographischen Roman „Lange Jahre fremd“ und gibt geschichtliche Einblicke mit historischen Bilddokumenten ins Verdingkinderwesen.

Clara, Tochter einer Zigeunerin, galt als "Kind der Landstrasse" und wurde verdingt. Als sie 1937 von ihrem Mann verlassen wird, scheint sich die Geschichte zu wiederholen: Florian, ihr neugeborener Sohn, muss ins Heim und wird im Alter von zwölf Jahren als Verdingkind auf einen Bauernhof geschickt. Den Wirtschaftsaufschwung der Nachkriegszeit erlebt Florian von ganz unten: Er wird zu einer Lehre als Giesser gezwungen und als Rechtloser ausgenutzt. Als er endlich selber über sein Leben bestimmen kann, ist er krank, mittellos und fast ohne Bildung. Doch dann beginnt eine neue Geschichte.

In "Lange Jahre fremd" zeichnet Roland M. Begert seine Lebensgeschichte nach und beleuchtet ein düsteres Kapitel der Schweiz. Der Autor bewegt sich dabei im Spannungsfeld zwischen Anklage und Versöhnung. Er wuchs, wie seine Mutter, als Verdingkind auf und war lange Jahre Fabrik- und Hilfsarbeiter. Nach dem Abendgymnasium studierte er 1968 als Werkstudent an der Universität Bern und promovierte zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften. Eindringlich und zuweilen schmerzhaft schildert Begert die Wehrlosigkeit des Jungen, auf den das Schicksal brutal einknüppelt, der aber seine seelische Unschuld nie verliert.

Die Lesung findet in der Bibliothek statt und beginnt um 20.00 Uhr.

Dienstag, 19. August 2014

Lesezirkel

Joseph Roth: Hiob

Schon im Titel zitiert Joseph Roth sein dramatisches Thema an: die alttestamentarische Geschichte von Hiob, den von Gott geprüften Dulder. Im Roman ist es Mendel Singer, der in Ostgalizien ein bescheidenes Dasein als Lehrer fristet, bis ihn die Schicksalsschläge treffen: Der älteste Sohn muß und will zum russischen Militär, der zweite desertiert nach Amerika, die einzige Tochter läßt sich mit Kosaken ein und der jüngste Sohn scheint unheilbar behindert. Und dieser jüngste muß zurückgelassen werden, als die Eltern mit der Tochter nach Amerika fliehen, wo der emigrierte Sohn Sam ihnen ein behagliches Leben bereiten will. Doch wieder schlägt der strafende Jehova zu. Beide Söhne fallen im II. Weltkrieg, die Mutter stirbt darüber und die Tochter endet im Wahnsinn. Als auch Mendel Singer zu verzweifeln droht und sich von Gott abwendet, geschieht das Wunder der Heilung: Aus dem behinderten Sohn ist ein begnadeter Komponist und Dirigent geworden, der nun seinen Vater zu sich nimmt. "Hiob ist mehr als Roman und Legende, eine reine, eine vollkommene Dichtung, die alles zu überdauern bestimmt ist, was wir, seine Zeitgenossen geschaffen und geschrieben. An Geschlosssenheit des Aufbaus, an Tiefe der Empfindung, an Reinheit, an Musikalität der Sprache kaum zu übertreffen." (Stefan Zweig)

Joseph Roth, geb. 1894 in Galizien als Sohn jĂĽdischer Eltern, studierte Literaturwissenschaften in Wien und Lemberg. Teilnahme am Ersten Weltkrieg. Ab 1918 Journalist in Wien, dann Berlin, 1923-32 Korrespondent der Frankfurter Zeitung. 1933 Emigration nach Frankreich. Starb 1939 im Alter von nur 45 Jahren in Paris.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Margarete Kaufmann. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 1. Juli 2014

Lesezirkel

Thomas Meyer: "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse"

Motti Wolkenbruch ist ein junger orthodoxer Jude aus ZĂĽrich, der sich zum Entsetzen seiner Familie in eine Schickse, eine NichtjĂĽdin, verliebt. Ein Einblick in eine unbekannte Welt, eine berĂĽhrende und schelmische Geschichte mit jiddischem Wortwitz und unwiderstehlichem Humor.

Thomas Meyer, geboren 1974 in Zürich, arbeitete nach einem abgebrochenen Studium der Jurisprudenz als Texter in Werbeagenturen und als Reporter auf Redaktionen. Erste Beachtung als Autor erlangte er 1998 mit im Internet veröffentlichten Kolumnen. 2007 machte er sich selbständig als Autor und Texter. Thomas Meyer lebt und arbeitet in Zürich.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Liselotte Kaufmann. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 20. Mai 2014

Lesezirkel

Margaret Mazzantini: "Das Meer am Morgen"

Libyen, Sommer 2011: Jamila entgeht knapp Gaddafis Truppen. Mit ihrem kleinen Sohn Farid flieht sie quer durch die Wüste bis ans Meer. Ihre Ersparnisse überlässt sie einem Schlepper, der sie in ein überfülltes Boot verfrachtet. Jamila hofft auf eine Zukunft in Europa, doch schon bald mangelt es an Trinkwasser und Benzin. Schließlich hat sie nur noch einen Wunsch: länger durchzuhalten als ihr Sohn, um ihn nicht allein sterben zu lassen.
Auf Sizilien geht der achtzehnjährige Vito am Strand spazieren und findet eine Kette, wie sie arabische Kinder tragen. Er denkt an seine Mutter Angelina, die in Libyen aufgewachsen ist. Als Gaddafi an die Macht kam, musste sie nach Italien fliehen, aber die Sehnsucht nach der früheren Heimat lässt ihr keine Ruhe: Sie reist nach Tripolis und macht sich auf die Suche nach Ali, ihrer ersten großen Liebe. Doch Ali ist inzwischen beim libyschen Geheimdienst. Bestürzt kehrt Angelina nach Italien zurück, wo sie den Ausbruch des Bürgerkriegs und die Bombardements der NATO am Bildschirm verfolgt.
In eindringlichen Bildern erzählt Margaret Mazzantini von den individuellen Schicksalen, die sich hinter den aktuellen Ereignissen in der arabischen Welt verbergen.

Margaret Mazzantini, geb. 1961 in Dublin, wuchs in Irland und in der Toskana auf. Ihre Karriere begann sie als Schauspielerin auf der BĂĽhne: 1984 wurde sie als 'Beste Schauspielerin des Jahres' ausgezeichnet. Als Schriftstellerin begeisterte sie mit ihrem DebĂĽtroman 'Die Zinkwanne' ein groĂźes Publikum.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Liselotte Kaufmann. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 25. Februar 2014

Lesezirkel

Jojo Moyes: "Ein Ganzes halbes Jahr"

Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer kleinen Heimatstadt ihren leicht exzentrischen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne als Kellnerin arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt.Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiĂź, dass es nie wieder so sein wird, wie vor dem Unfall. Und er weiĂź, dass er dieses neue Leben nicht fĂĽhren will. Er weiĂź nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.
Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und fĂĽr die "Sunday Morning Post" in Hongkong und den "Independent" in London gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in Essex.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Doris Allemann. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

2013

Dienstag, 3. Dezember 2013

Lesezirkel

Sonntag, 24. November 2013

Eselsohren in der Bibliothek

Sylvia Schmutz zeigt Buchobjekte in der Bibliothek.

Wenn in der Bibliothek ein Buch mit „Eselsohren“ (eingefalltete Seitenecke als Buchzeichen) im Regal steht, ist das des Bibliothekars grösster Schreck. Wenn nun Sylvia Schmutz eine ganze Ausstellung mit umgestalteten und gefalteten Büchern und Buchseiten bestreitet, zeugt das von grosser Kreativität und nicht von ärgerlicher Bequemlichkeit einiger Bibliothekskunden.

Die bis vor kurzem in Neuenegg wohnhafte Künstlerin hatte ihr Kelleratelier und Ausstellungsraum in Laupen . Jetzt ist sie ins Emmental umgezogen, genauer nach Wasen, wo sie von ihrem neuen Zuhause eine wunderbare Fernsicht über die Emmentaler Hügellandschaft bis in die Stockhornbergkette geniesst. Dort hat sie mit ihrem Partner einen Ort gefunden, der genau ihren Bedürfnissen entspricht und genug Platz für beide bietet – so kann Sylvia jetzt direkt mit der Kaffeetasse in der Hand, von der Küche ins angrenzende Atelier rübergehen. Das schafft ganz neue Möglichkeiten und Arbeitszeiten. Sie, die sich selber als Nichtleserin bezeichnete, sei in ihrem neuen Zuhause irgendwie zur Ruhe gekommen und habe wieder begonnen, Bücher auch zu lesen...

Bücher sind bekanntlich mehr als nur Seiten, Karton, Kleber und Zwirn – sie sind vielmehr Zeugnisse des menschlichen Geistes und Schaffens und sind oft auch einfach schöne Objekte die einen Zauber auf uns ausüben. Genau da liegt die Faszination der Bücher auch für Sylvia Schmutz. Sie achtet darauf, Thema oder Titel der ausgewählten Bücher in ihr Schaffen einfliessen zu lassen. So arbeitet sie zur Zeit gerade, ganz durch ihren neuen Wohnort inspiriert, an einer grösseren Serie zum Thema Gotthelf.

Gemäss einer Statistik wurden 2012 allein im deutschsprachigen Raum über 78'000 Erstveröffentlichungen von Büchern (Belletristik) auf den Markt gebracht. Weltweit sind das über drei Milliarden Gegenwartsromane! Als Ergebnis dieser Überfülle landen viele Bücher im Altpapier oder in der Brockenstube- genug Rohstoffe also, aus denen Sylvia Schmutz immer wieder neue aussergewöhnliche Objekte kreieren kann. „Bei der Auswahl der Bücher kenne ich keine Hemmungen“ sagt die Gestalterin. „Die Leute haben ja auch keine Hemmungen, eine Bibel in die Brockenstube zu geben“. Und in diesen Brokenstuben und an Flohmärkten findet Sylvia Schmutz dann auch all die verrosteten Eisenteile und Holzobjekte, die sie in ihrem Atelier weiterverarbeitet und mit den Buchobjekten integriert.

In der Ausstellung in Neuenegg zeigt sie vorallem ihre KĂĽnstlerbĂĽcher, es werden aber auch einige Bilder und ihre kĂĽnstlerischen Postkarten zu sehen und zu kaufen sein.

Die Ausstellung wird am Sonntag 24.11.2013 von 11.00 bis 15.00 Uhr eröffnet und ist bis zum 21.12.2013 zu sehen.

Mittwoch, 13. November 2013

Lorenz Paulis Erzähltheater: Geschichten für Kinder von 5 bis 99 Jahren.

Mit seinen Geschichten balanciert Lorenz Pauli zwischen Kinderalltag und –fantasie. Er erzählt aber nicht nur, seine Geschichten werden zu einem lebendigen Theater.

Was er erzählen wird? Altes und Neues. Pauli verrät noch nichts Genaues. Etwas Geheimniskrämerei muss man schon aushalten. Aber er verspricht: „Es wird viel zu Lachen und zu Schmunzeln geben in dieser kunterbunten Stunde.“

Die Geschichten, die der Berner Kindergärtner und Autor erzählt sind für Menschen ab 5 Jahren und ihre Erwachsenen.

Ort: Aula Sekundarschule Neuenegg
Zeit: Beginn 15 Uhr (Dauer ca.60 min)

Pauli im Netz: www.mupf.ch

Dienstag, 29. Oktober 2013

Lesezirkel

Elke Heidenreich/Bernd Schroeder: Alte Liebe

Alte Liebe rostet nicht. Aber die Zeit ist nicht spurlos vorbeigegangen an Lore und Harry. Die leidenschaftliche Lore hat Angst, bald mit dem frisch pensionierten Harry untätig im Garten zu sitzen. Unterdessen heiratet ihre Tochter Gloria in dritter Ehe einen steinreichen Industriellen, der ihr Vater sein könnte. Wie konnte es so weit kommen? Elke Heidenreich und Bernd Schroeder erzählen in umwerfenden Dialogen die Geschichte eines Ehepaars. Komischer sind die Szenen einer Ehe noch nicht erzählt worden.

Heidenreich, Elke / Schroeder, Bernd

Elke Heidenreich, geboren 1943, lebt in Köln. Seit 1970 ist sie freie Autorin und Moderatorin bei Funk und Fernsehen. Seit 1983 ist Elke Heidenreich Kolumnistin bei der Zeitschrift "Brigitte" und schreibt regelmäßig Buchbesprechungen für verschiedene Fernseh- und Rundfunksender. 2008 wurde sie mit dem "Hans-Bausch-Mediapreis" ausgezeichnet und 2010 erhielt sie den "Julius-Campe-Preis".Bernd Schroeder, geboren 1944, aufgewachsen in Bayern, Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik in München. Seit 1970 freier Autor. Bis 1992 hat er vorwiegend Fernseh- und Hörspiele geschrieben. 1985 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis, 1992 den Deutschen Filmpreis. Seit 1993 hat er verschiedene Romane veröffentlicht. Bernd Schroeder lebt seit 1987 in Köln.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Matthias Leuenberger. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Dienstag, 22. Oktober 2013

David Bittner - Unter Bären

Abenteuer in der Wildnis Alaskas

David Bittner verbringt seit zehn Jahren wann immer möglich den Sommer in Alaska, um die Grizzlies zu beobachten und ihr Leben zu dokumentieren. Mit viel Einfühlungsvermögen ist es dem promovierten Biologen gelungen ein Vertrauensverhältnis mit einigen wildlebenden Bären auzubauen. Sie fressen und schlafen an seiner Seite.David Bittners Bilder und Filme gehören zu den aufregendsten und spektakulärsten Aufnahmen, die je von Begegnungen mit wilden Bären gemacht wurden. Im Zusammenhang mit der aktuellen Rückkehr des Braunbären in die Schweiz erläutert David die daraus entstehende Problematik und wie sich das Zusammenleben zwischen
Mensch und Bär in unserer dichtbesiedelten Kulturlandschaft gestaltet.Verpassen Sie diese einmalige Gelegenheit nicht, David Bittner in Neuenegg zu erleben:

22. Oktober 2013, Beginn: 19.30 Uhr,Aula Schule Neuenegg, Eintritt frei!
Geeignet für Kinder in Begleitung ab 12 Jahren

Dieser Anlass wird organisiert von Kultur Neuenegg

Dienstag, 20. August 2013

Lesezirkel

Jonas LĂĽscher: FrĂĽhling der Barbaren

HDer Protagonist dieser raffiniert gebauten Debütnovelle von Jonas Lüscher, der Schweizer Fabrikerbe Preising, wird auf einer Geschäftsreise in einem gehobenen tunesischen Oasenresort Zeuge aufwendiger Hochzeitsvorbereitungen.
Reiche junge Engländer aus der Londoner Finanzwelt haben Freunde und Familie für ein großes Fest um sich versammelt und feiern schon im Voraus ausschweifend, als sich die wirtschaftlichen Krisensignale zur Katastrophe verdichten: Das britische Pfund stürzt ab, kurz danach ist England bankrott, mit unabsehbaren Folgen, die auch Tunesien nicht unberührt lassen. Preising, als Schweizer zwar von den schlimmsten Folgen ausgenommen, muss miterleben, wie dünn die Decke der Zivilisation ist, und lernt seine ganz eigene Lektion in Globalisierung, denn seine Firma lässt in Tunesien fertigen. Auch Preising bleibt nicht ungeschoren.
Spannend, klug konstruiert, durchaus auch komisch, mit unvergesslichen Bildern und einer reichen, beweglichen Sprache erzählt, seziert dieses Buch menschliche Schwächen und zielt dabei mitten ins Herz der Gegenwart.

LĂĽscher, Jonas
Jonas LĂĽscher, geboren 1976 in der Schweiz, lebt in MĂĽnchen. Nach einer Ausbildung als Primarschullehrer in Bern und einigen Jahren in der deutschen Filmindustrie studierte er an der Hochschule fĂĽr Philosophie in MĂĽnchen. Derzeit arbeitet er als Doktorand am Lehrstuhl fĂĽr Philosophie der ETH ZĂĽrich. Gewinner Berner Literaturpreis 2013.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Dan Reusser. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Samstag, 17. August 2013

Guckkasten Ausstellung

Die SchülerInnen der 3.Klasse Dorf stellen Ihre Lieblingsbücher vor. In Kartonkisten haben sie kleine Bühnenbild-Scenen aus ihrem gewählten Buch gestaltet. Auch die Aussenseiten und passende Schriftzüge dazu, wurden zu den jeweiligen Themen gemacht. Begelitet werden die Kistlein mit einem Textauszug oder einem Kommentar zu dem Buch.

Lassen Sie sich ĂĽberraschen!

Die Ausstellung wird am Schulfest eröffnet und ist bis zum 17.8.2013 zu sehen!

Dienstag, 2. Juli 2013

Lesezirkel

Gerbrand Bakker: Oben ist es still

Helmer van Wonderen, Bauer wider Willen, macht klar Schiff. Er verfrachtet seinen bettlägerigen Vater ins Obergeschoß, entrümpelt Wohn- und Elternschlafzimmer, streicht Dielen, Fenster, Türen und Wände und schafft neue Möbel an. Das Gemälde mit den schwarzen Schafen, die Fotografien von Mutter und die alte Standuhr kommen nach oben, alle Pflanzen, die blühen können, auf den Misthaufen. Da Vater ihm nicht den Gefallen tut, einfach zu verschwinden, sich von einem Windstoß hinwegfegen zu lassen oder wenigstens zu sterben, richtet Helmer sein Leben unten neu ein. Seine ungelebten Träume kann er jedoch nicht so leicht entsorgen. Als er eines Tages unerwartet Post erhält, brechen sich Erinnerungen Bahn. "Henk hätte hier wohnen sollen. Mit Riet und mit Kindern." Henk, der Zwillingsbruder, ist lange tot. Riet aber lebt, und sie hat einen Sohn.
Gerbrand Bakkers erster Roman war in den Niederlanden ein großer Publikumserfolg. Genau in der Beobachtung von Mensch und Natur, subtil in der Anspielung und von zärtlicher Skurrilität, entwickelt Bakkers trockener, lakonischer Erzählstil von der ersten Seite an einen unwiderstehlichen Sog. Unversehens findet man sich mit einem wortkargen Bauern inmitten von Milchkühen, Texel-Schafen, einer Nebelkrähe und zwei Eseln an die großen Fragen des Lebens erinnert und versteht, daß Komik und Tragik, Witz und Wehmut, oben und unten unauflöslich zusammengehören.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Monika von Ballmoos. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Freitag, 14. Juni 2013

Finissage der Ausstellung "Alter Glanz" von Judith Zaugg

Judith Zaugg, Comickünstlerin und Illustratorin aus Bern, zeigt in Neuenegg unter dem Titel „Alter Glanz“ Arbeiten aus den zwei Werkgruppen „Anderswo- eine Reise durch Bulgarien“ und „Lunapark“.

In der aus zwölf Arbeiten bestehenden Serie „Anderswo“, verarbeitet Judith Zaugg ihre Eindrücke, die sie 2010 während dem zwei monatigen Artist-in-Residence-Aufenthalt der Pro Helvetia Stiftung in Plovdiv, Bulgarien gesammelt hat. Begleitet von ihrer Familie, liessen sie sich dort in einer ganz neuen Welt treiben, schlenderten durch die fremden Gegenden, besuchten Moscheen, Kirchen, Märkte, Museen, Ausstellungen, Läden, die «Philatelie» von Plovdiv und haben sich von all den neuen Eindrücken immer wieder in Staunen versetzen lassen! Sie reisten ins Bachkovokloster, ans Schwarze Meer, in die Rhodopen und nach Sofia.

Mit Fotoapparat und Skizzenbuch hat sie diese Erlebnisse eingefangen und - zurück in Bern - zu einer spannenden Bilderserie verarbeitet, die ihre ganz persönliche Bulgarienstimmung wiedergibt.
Die fĂĽr Judith Zaugg untypische, nicht zielorientierte Herangehensweise in diesem Arbeitsprozess, fĂĽhrte wiederum zu neuen Erfahrungen. Sie empfand es dabei als sehr bereichernd, einmal einfach loszulassen, etwas geschehen zu lassen und zuzuschauen, was dabei herauskommt.

In der Leuchtkasten-Serie „Lunapark“, erkunden Judith Zauggs liebevoll-schrägen Figuren den Rummelplatz. Ob auf der nostalgischen Himalaya-Bahn oder auf dem Rücken eines Rösslis, ob glücklich über dem Zuckerwatte-Nebelmeer oder mit einem Lollipop in der Hand; sie leben in ihren eigenen kleinen Welten, denen die Künstlerin mit dezenten, aus fotografischen oder textilen Vorlagen generierten Hintergründen Form gibt. Die bunt leuchtenden Bilder erinnern zusammen mit den passenden Schriftzügen an alte Reklamekästen und sind doch künstlerisch absolut freie, eigenständige Kompositionen.

Unter dem Titel „Alter Glanz“ zusammengeführt, zeugen diese beiden Serien von der Schönheit und dem Charme von Häusern, Städten und Objekten aus alter, fast vergessener Zeit. Dank den verspielten Figuren von Judith Zaugg wird diesen wieder neues Leben eingehaucht.


Ausstellungsdauer: 5. Mai bis 14. Juni 2013
Finissage: 14. Juni 2013 von 17 – 20 Uhr mit der Künstlerin

Mittwoch, 22. Mai 2013

Die Schöne und das Biest

Die Schauspielerin und Moderatorin vom Gschichtli beim Schweizer Fernsehen, Prisca Saxer, erzählt wieder in Neuenegg eine Geschichte für alle Kleinen ab 5 Jahren.

Die Erzählung dauert ca. 45 Minuten - danach haben die Kinder die Möglichkeit, das gehörte gestalterisch umzusetzen.

Die Geschichte: Ein Vater von drei Töchtern gerät auf einer Handelsreise in einen Sturm und kann sich in einem dichten Wald in ein Schloss retten. Hier wohnt ein verzauberter Prinz in der Gestalt eines Ungeheuers, Tieres, Monsters. Der Vater stielt vom Schlossgarten eine Rose für seine jüngste Tochter, was das Biest sehr erzürnt. Das Biest will den Vater gefangen nehmen. Die jüngste Tochter, Belle, besteht darauf, anstelle des Vaters die Gefangenschaft beim Ungeheuer abzusitzen und hofft auf dessen Gnade. Das Biest ist von der Schönheit und Sanfheit der Belle überwältigt und hofft insgeheim auf die Gnade Belle's. Würde sie das Biest heiraten wollen, würde sich der böse Zauber auflösen und er könnte sein Leben als Prinz weiterleben. Die hübsche Belle entdeckt die gutmütige Seite des Biestes und verliebt sich tatsächlich in dieses Ungeheuer.
Prisca Saxer erzählt uns diese dramatische Geschichte mit viel Humor und garantiertem Happy-End.

Datum: Mittwoch, 22. Mai 2013, ab 15 Uhr (Dauer total ca. 90 Minuten) Eintritt frei - Kollekte.

Dienstag, 21. Mai 2013

Lesezirkel

Markus Zusak: Die BĂĽcherdiebin

Inhalt: Selbst der Tod hat ein Herz.
Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Eine Diebin zu beherbergen, wäre halb so wild, sind die Zeiten doch ohnehin barbarischer denn je. Doch eines Tages betritt ein jüdischer Faustkämpfer die Küche der Hubermanns. "Die Bücherdiebin" erzählt von kleinen Freuden, großen Tragödien und der gewaltigen Macht der Worte. Eine der dunkelsten und doch charmantesten Stimmen und eine der nachhaltigsten Geschichten, die in jüngster Zeit zu vernehmen waren.

Autor: Markus Zusak, 1975 geboren, lebt und arbeitet in Sydney, spielt FuĂźball und schreibt Romane, die international fĂĽr Furore sorgen. Er erhielt fĂĽr seine Romane zahlreiche Preise. Zusaks BĂĽcher wurden bis jetzt in ĂĽber zwanzig Sprachen ĂĽbersetzt.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Irène Roulier. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Sonntag, 5. Mai 2013

Ausstellung "Alter Glanz" mit Judith Zaugg

Judith Zaugg, Comickünstlerin und Illustratorin aus Bern, zeigt in Neuenegg unter dem Titel „Alter Glanz“ Arbeiten aus den zwei Werkgruppen „Anderswo- eine Reise durch Bulgarien“ und „Lunapark“.

In der aus zwölf Arbeiten bestehenden Serie „Anderswo“, verarbeitet Judith Zaugg ihre Eindrücke, die sie 2010 während dem zwei monatigen Artist-in-Residence-Aufenthalt der Pro Helvetia Stiftung in Plovdiv, Bulgarien gesammelt hat. Begleitet von ihrer Familie, liessen sie sich dort in einer ganz neuen Welt treiben, schlenderten durch die fremden Gegenden, besuchten Moscheen, Kirchen, Märkte, Museen, Ausstellungen, Läden, die «Philatelie» von Plovdiv und haben sich von all den neuen Eindrücken immer wieder in Staunen versetzen lassen! Sie reisten ins Bachkovokloster, ans Schwarze Meer, in die Rhodopen und nach Sofia.

Mit Fotoapparat und Skizzenbuch hat sie diese Erlebnisse eingefangen und - zurück in Bern - zu einer spannenden Bilderserie verarbeitet, die ihre ganz persönliche Bulgarienstimmung wiedergibt.
Die fĂĽr Judith Zaugg untypische, nicht zielorientierte Herangehensweise in diesem Arbeitsprozess, fĂĽhrte wiederum zu neuen Erfahrungen. Sie empfand es dabei als sehr bereichernd, einmal einfach loszulassen, etwas geschehen zu lassen und zuzuschauen, was dabei herauskommt.

In der Leuchtkasten-Serie „Lunapark“, erkunden Judith Zauggs liebevoll-schrägen Figuren den Rummelplatz. Ob auf der nostalgischen Himalaya-Bahn oder auf dem Rücken eines Rösslis, ob glücklich über dem Zuckerwatte-Nebelmeer oder mit einem Lollipop in der Hand; sie leben in ihren eigenen kleinen Welten, denen die Künstlerin mit dezenten, aus fotografischen oder textilen Vorlagen generierten Hintergründen Form gibt. Die bunt leuchtenden Bilder erinnern zusammen mit den passenden Schriftzügen an alte Reklamekästen und sind doch künstlerisch absolut freie, eigenständige Kompositionen.

Unter dem Titel „Alter Glanz“ zusammengeführt, zeugen diese beiden Serien von der Schönheit und dem Charme von Häusern, Städten und Objekten aus alter, fast vergessener Zeit. Dank den verspielten Figuren von Judith Zaugg wird diesen wieder neues Leben eingehaucht.


Ausstellungsdauer: 5. Mai bis 14. Juni 2013
Vernissage: 5. Mai ab 11 Uhr bis 15 Uhr
Finissage: 14. Juni 2013 von 17 – 20 Uhr

Donnerstag, 21. März 2013

Spagyrik Vortrag "Mutter+Kind"

In Zusammenarbeit mit der Neuenegg Drogerie laden wir Sie gerne zu diesem informativen Vortrag in die Bibliothek ein.

Themen:
EinfĂĽhrung:Herstellung spagyrischer Essenzen
Hauptteil: Mutter & Kind spezifische Themen
Schluss: SPAGYRIK-Box

Eine Anmeldung in der Drogerie ist erforderlich!!!
Beginn: 19.30 Uhr

Kontakt fĂĽr weitere Fragen: Neuenegg Drogerie 031 741 01 77

Donnerstag, 7. Februar 2013

Lesezirkel

Christian Haller: Im Park

Inhalt: Höchst kunstvoll und mit einem außerordentlichen Taktgefühl erzählt Christian Haller die Geschichte eines Mannes, dessen Lebensgefährtin schwer erkrankt in einer Klinik liegt und der sich zur selben Zeit in eine andere Frau verliebt hat. Haller erzählt vom schmerzhaften Abschied von einem Leben, das sich nicht länger führen lässt, und von neuen Anfängen und dabei von dem, was alleine im Leben zählt: der Liebe.

Autor: Christian Haller wurde 1943 in Brugg, Schweiz geboren, studierte Biologie und gehörte der Leitung des Gottlieb Duttweiler-Instituts bei Zürich an. Er wurde u. a. mit dem "Aargauer Literaturpreis" (2006) und mit dem "Schillerpreis" (2007) ausgezeichnet. Christian Haller lebt als Schriftsteller in Laufenburg und Zürich.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Elsbeth Zobrist. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

2012

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Lesezirkel - Adventsstimmung

Der Lesezirkel Neuenegg präsentiert zum zweitenmal einen vorweihnachtlichen Abend in der Bibliothek. Es werden diverse Weihnachstgeschichten vorgelesen - für Erwachsene!

Dies ist ein öffentlicher Anlass und alle Interessierten sind herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Märchen und Wahrheiten

Ausstellung mit der Illustratorin Stefanie Beyeler

Vernissage: Sonntag 2. Dezember 2012
von 14.00 bis 17.00 Uhr

Dauer der Ausstellung bis 5. Januar 2013

Weitere Informationen finden Sie auf der Startseite dieser Webseite

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Märlistunde und Waldstunden beim Schönenbrunnen

Prisca Saxererzählt die Geschichte der kleinen Hexe für alle Kinder ab 5 Jahren.

Treffen bei der Bibliothek um 14 Uhr zum gemeinsamen Spaziergang zur Waldhütte Schönenbrunnen (ca. 20 min Weg). Oder direkt selber kommen...

Beginn Märli: 15 Uhr, danach gibts Hexentee vom Feuer, Hexenbesen und Zauberstab basteln.
Wer Lust hat, nimmt etwas zum Bräteln mit!

Die Erzählung dauert ca. 45 Minuten


Datum: Mittwoch, 24. Oktober 2012, ab 14 Uhr (Dauer Märli und Basteln total ca. 90 Minuten), danach freies Brätlen und Wald geniessen. Eintritt frei - Kollekte.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Lesezirkel

Alex Capus: LĂ©on und Louise

Inhalt: Zwei junge Leute verlieben sich, aber der Krieg bringt sie auseinander: Das ist die Geschichte von Léon und Louise. Sie beginnt mit ihrer Begegnung im Ersten Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt. Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen. Alex Capus erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit und großer Intensität von der Liebe in einem Jahrhundert der Kriege, von diesem Paar, das gegen alle Konventionen an seiner Liebe festhält und ein eigensinniges, manchmal unerhört komisches Doppelleben führt. Die Geschichte einer großen Liebe, gelebt gegen die ganze Welt.

Autor: Alex Capus, geboren 1961 in Frankreich, studierte Geschichte, Philosophie und Ethnologie in Basel und arbeitete während und nach seinem Studium als Journalist und Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und bei der Schweizer Depeschenagentur. 1994 veröffentlichte Alex Capus seinen ersten Erzählband ("Diese verfluchte Schwerkraft"), dem seitdem neun weitere Bücher mit Kurzgeschichten, historischen Reportagen und Romanen folgten. Capus verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen, in denen er die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten einfühlsam beschreibt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt; für seine schriftstellerische Arbeit erhielt er zahlreiche Preise. Alex Capus lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Olten/Schweiz.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Monika von Ballmoos. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Bilder

Donnerstag, 16. August 2012

Lesezirkel

Hanns-Josef Ortheil : Im Licht der Lagune

Inhalt: Auf der Entenjagd macht der Conte di Barbaro einen seltsamen Fund: Im Schilf der Lagune hat sich ein Boot verfangen, und darin liegt ein junger Mann, nackt und scheinbar tot. Nach langer Zeit der Pflege erwacht er aus seiner Bewußtlosigkeit, an seine Herkunft kann er sich aber nicht erinnern. Nachdem ihn der Conte in seinem Palazzo aufgenommen hat, zeigt er eine bestechend genaue Beobachtungsgabe, die ihn zu einem genialen Maler und Zeichner werden lässt. Auch die junge Caterina Nardi, di Barbaros Nachbarin und seine heimliche Liebe, wird auf den schönen Fremden aufmerksam. Sie macht ihn nach ihrer Heirat mit di Barbaros jüngerem Bruder, der als venezianischer Gesandter in London tätig ist, zu ihrem ständigen Begleiter. So beginnt ein faszinierendes Kammerspiel, in dem Erotik und Malerei sich immer inniger durchdringen und zu einem berauschenden Fest der Sinne steigern.

Autor: Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk ist mit vielen Preisen ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem Brandenburger Literaturpreis, dem Thomas-Mann-Preis, dem Georg-K.-Glaser Preis, dem Koblenzer Literaturpreis, dem Nicolas Born-Preis und jüngst dem Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Dan Reusser. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Die kleine Meerjungfrau

Die Schauspielerin und Moderatorin vom Gschichtli beim Schweizer Fernsehen, Prisca Saxer, erzählt zum zweitenmal in Neuenegg Geschichten für alle kleinen Nixen und Neptune ab 4 Jahren.

Die Erzählung dauert ca. 45 Minuten - danach haben die Kinder die Möglichkeit, das gehörte gestalterisch umzusetzen.

Die Geschichte: Eine junge Meerjungfrau lebt mit ihrer Familie unter Wasser und wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich an die Wasseroberfläche zu dürfen und sich die Welt der Menschen anzuschauen. Endlich, an ihrem 18ten Geburtstag darf sie das. Sie sieht ein riesiges Schiff mit einem schönen Prinzen drauf.
Daraus entwickelt sich fĂĽr die kleine Meerjungfrau eine grosse Liebesgeschichte mit vielen Schwierigkeiten...bis sie schliesslich als Engel im Himmel ankommt.
Prisca Saxer erzählt uns diese dramatische Geschichte mit viel Humor und Leichtigkeit.

Datum: Mittwoch, 23. Mai 2012, ab 15 Uhr (Dauer total ca. 90 Minuten), geeignet ab 4 Jahren. Eintritt frei - Kollekte.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Lernen "Lust statt Frust"

Der Elternrat Neuenegg lädt ein zu einem Informationsvortrag der Fachstelle für Eltern-, Lehrer- und Schülerberatung Fribourg

Der Vortrag richtet sich an Eltern, die Ihre Kinder bei Hausaufgaben- oder Lernschwierigkeiten sinnvoll unterstützen möchten.

Der Anlass findet um 19.30 Uhr in der Bibliothek Neuenegg statt.
Unkostenbeitrag Fr. 5.-

Donnerstag, 3. Mai 2012

Lesezirkel

Friedrich Glauser : Die Speiche (ein Wachtmeister Studer Roman)

Inhalt: Wachtmeister Studer verheiratet seine Tochter in die Ostschweiz. Da geschieht ein Mord, der den Fahnder in die fremden Verhältnisse eines Appenzeller Dorfes hineinzieht. Plötzlich nimmt die provinziell scheinende Angelegenheit internationale Züge an.

Autor: Friedrich Glauser wurde am 4. Februar 1896 in Wien geboren. Sein Leben war von Rastlosigkeit geprägt, unzählige Orte und Stationen säumten seinen Weg: Schulen in der Schweiz und in Österreich, Erziehungsheime, Gefängnisse und Psychiatrische Kliniken. Friedrich Glauser lebte in Frankreich, Belgien und Italien, war lange Zeit morphiumsüchtig, verbrachte einige Jahre in der Fremdenlegion und nahm teil an der Dadaismus-Bewegung in Zürich. Er starb am 8. Dezember 1938 in Nervi bei Genua.

Aktuell: Zur Zeit läuft im Kino der Dokumentarfilm über Glauser von Christoph Kühn. Erzält wird das bewegte Leben des Schriftstellers. Dazu lässt Kühn ihn selbst aus Briefen und autobiographisch en Texten zu Wort kommen, befragt aber auch Bekannte und Experten (teils in Archivaufnahmen), unter anderen Glausers Lebensgefährtin Berthe Bendel, seinen ehemaligen Psychiater Max Müller oder den zeitgenössischen Krimiautor Hansjörg Schneider, dessen Hunkeler-Krimis merklich von Glauser geprägt sind. Diese Erzählungen werden ergänzt von nachgestellten Szenen, Archivfotos und den düsteren Bildern von Hannes Binder, die extra für diesen Dokumentarfilm entstanden.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Matthias Leuenberger. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Donnerstag, 8. März 2012

Der Störbuchhändler Urs Heinz Aerni ist nochmals zu Besuch

«Das Buch ist mobil», meint der Literaturvermittler Urs Heinz Aerni, und reist mit seinem Bücherkoffer durchs Land. Aerni präsentiert seine Büchershow mit aller Art von Literatur, die unbedingt entdeckt werden muss. Er erklärt, erzählt, liest vor und liefert allerhand Anekdoten rund ums Gedruckte. Ein Kulturabend für die Sache des Buches – beste Unterhaltung inklusive.

Donnerstag, 08. Dezember 2011, ab 20.00 Uhr
Eintritt: 15 Franken, inkl. Apéro

Donnerstag, 2. Februar 2012

Lesezirkel

Nicolas Barreauh: Die Frau meines Lebens

Kurzfassung:
Eines Mittags sitzt im Pariser Lieblingscafé des passionierten Buchhändlers Antoine wie vom Himmel gefallen die Frau seines Lebens. Beim Hinausgehen wirft die schöne Unbekannte ihm ein Kärtchen mit einer Telefonnummer zu, die aber nicht mehr vollständig ist. Antoine hat nun zehn verschiedene Möglichkeiten und nur vierundzwanzig Stunden Zeit, um die Frau seines Lebens wiederzufinden.

»Atemlos folgt man Antoine auf seinen Wegen und bangt mit ihm um den Erfolg der Unternehmung. Und man hofft mit ihm auf ein Happy End und wünscht, das Buch möge niemals enden.« literature.de

Ăśber den Autor
Nicolas Barreau, geboren 1980 in Paris, hat Romanistik und Geschichte an der Sorbonne studiert und schreibt an seiner Dissertation. Er arbeitet in einer Buchhandlung am Rive Gauche in Paris, ist jedoch alles andere als ein weltfremder Bücherwurm. Nach seinem ersten Roman, »Die Frau meines Lebens«, erschien auf Deutsch »Du findest mich am Ende der Welt«.

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Irène Roulier. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Landfrauen Sensetal präsentieren eine Lesung mit Paul Hulliger

Paul Hulliger ist am 12. April 1965 in Burgdorf geboren.

Bereits in jüngeren Jahren schrieb Paul Hulliger ein Volkstheater, handgeschrieben, mit Bleistift auf "Hüselipapiir". Im Jahre 2000 begann er Erlebnisse aus seinem Leben auf "bärndütsch" aufzuschreiben.

Mit "Gmües u Gnagi" konnte der Autor 2005 beim Verlag BoD sein erstes, gelungenes Werk auf den Büchermarkt bringen. Im Oktober 2010 übernimmt die Druckerei Schürch AG die Ausgabe und das Buch erfährt eine Neuauflage mit professionellem Layout und teilweise geändertem Text durch den Autor.
Mit seinem zweiten Buch "We das Gott wĂĽsst" findet der Erstling eine gelungene Fortsetzung, der an diesem Anlass vorgestellt wird.

Die Landfrauen Sensetal laden ein zu diesen humorvollen und gemĂĽtlichen Abend in der Bibliothek Neuenegg.Es wird Ihnen kein GmĂĽes und Gnagi serviert, aber fĂĽr einen Kaffe und ein StĂĽck Kuchen wird sicher gesorgt.

2011

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Lesezirkel - Adventsstimmumg

Der Lesezirkel Neuenegg präsentiert einen Vorweihnachtlichen Abend in der Bibliothek.Es werden diverse Weihnachstgeschichten vorgelesen - für Erwachsene!

Dies ist ein öffentlicher Anlass und alle Interessierten sind herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Lesezirkel - Adventsstimmumg

Der Lesezirkel Neuenegg präsentiert einen Vorweihnachtlichen Abend in der Bibliothek.Es werden diverse Weihnachstgeschichten vorgelesen - für Erwachsene!

Dies ist ein öffentlicher Anlass und alle Interessierten sind herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Freitag, 2. Dezember 2011

Kernschmelze in der Bibliothek - Vernissage der Ausstellung von Luk Wartenweiler

„Ich habe nichts zu sagen, das aber in jeder form und ausführlich.“
(Lukas Wartenweiler)

Die Bibliothek Neuenegg zeigt unter dem Titel „ Was mir einfällt“ eine Ansammlung von Werken des Kündstlers Lukas Wartenweiler.

Lukas Wartenweiler (1961) lebt und arbeitet in Bern. Er ist Handwerker, KĂĽndstler und Vater zweier Kinder und versucht sich ein Bild von dieser Welt zumachen.
Er befasst sich mit allem, in jeder Form und das konsequent konzeptlos nach den Möglichkeiten seiner Mittel und also chaotisch, d.h. zielorientiert. Dabei kommt Nichts heraus und das ist eigentlich mehr als genug. Denn wie soll einer sonst Ordnung bringen in die Vielfalt seiner Arten, wenn nicht durch abwesende Selektion und das nach strengen Kriterien - nach allen Regeln der Kundst - und in aufrechter Haltung.
Dabei entsteht nichts anders als bei andern auch: Bilder, Zeichnungen, Texte, Objekte, Modelle, Videos, Installationen, Dinge halt, die Material und Raum und Zeit verbrauchen und damit Anwesenheit behaupten. Über den Gehalt und den Geschmack lässt sich streiten, sicher ist nur: So ist er. Er kann nicht anders. Das ist seine Art.

Die Vernissage findet am Freitag, 2. Dezember von 18 – 21 Uhr statt und Sie sind herzlich dazu eingeladen! Die Ausstellung ist bis zum 10. März 2012 zu sehen.

Mittwoch, 9. November 2011

Märlistunde und Basteln mit Prisca Saxer

Die Wichtel besuchen uns Menschen um zu beobachten, wie wir uns verhalten. Finden sie einen besonders netten Menschen, wird dieser belohnt. Die Wichtel in dieser Geschichte finden Moritz und schenken ihm eine Harfe. Aus dieser Harfe kommt Zaubermusik raus; jeder der diese Musik hört, muss tanzen... Daraus entstehen sehr lustige Situationen; Moritz aber, lässt seine Zuhörer tanzen, bis sie fast ohnmächtig zu Boden fallen...

Die Schauspielerin und Moderatorin vom Gschichtli beim Schweizer Fernsehen, Prisca Saxer, erzählt uns diese Wichtel-Geschichte für alle Kleinen, HalbStarken und MöchtegernGrossen ab 4 Jahren. Sie taucht mit uns in die Märchenwelten ab, und holt erst wieder Luft, wenn die Eltern ihre Gwunderfitze mit warmen Ohren und grossen Augen abholen kommen.
Die Erzählung dauert ca. 45 Minuten - danach haben die Kinder die Möglichkeit, das gehörte gestalterisch umzusetzen.

Datum: Mittwoch, 9. November 2011, ab 15 Uhr (Dauer total ca. 90 Minuten), geeignet ab 4 Jahren. Eintritt frei - Kollekte.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Lesezirkel

Max Frisch: Montauk

Montauk ist ein indianischer Name, er bezeichnet die nördliche Spitze von Long Island, hundertzehn Meilen von Manhattan entfernt; dort findet das Wochenende statt, das erzählt wird. "wovon erzählt Frisch? Von der Liebe, also von der Vergänglichkeit; vom Tod, also von der Angst vor dem Tod...Er praktiziert Moral ohne Predigt und Zeitkritik ohne Propaganda...So wurde er zum Klassiker unter den schreibenden Zeitgenossen deutscher Sprache. (Marcel Reich-Ranicki)

Neue Leser und Leserinnen sind jederzeit herzlich willkommen! Schauen Sie doch einfach mal rein.

Geleitet wird dieser Abend von Therese Berger. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Donnerstag, 18. August 2011

Lesezirkel

Marie-Sabine Roger: Das Labyrinth der Wörter

Mit Mitte 40 und ohne festen Job haust Germain in einem alten Wohnwagen, schnitzt Holzfiguren, baut Gemüse an und trifft sich ab und zu mit Annette - ob es Liebe ist, kann er jedoch nicht sagen, denn die hat er im Leben noch nie erfahren. Bis er eines Tages im Park die zierliche Margueritte kennen lernt, die dort, genau wie er, die Tauben zählt. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, sind die beiden bald ein Herz und eine Seele. Die lebenskluge alte Dame ist zudem eine passionierte Leserin, und als sie dem ungeschliffenen Hünen vorzulesen beginnt, eröffnet sich Germain eine völlig neue Welt.

Zur Autorin: Marie-Sabine Roger wurde 1957 in Bordeaux geboren und lebt in SĂĽdfrankreich. Sie arbeitete einige Jahre als Grundschullehrerin, ehe sie sich ganz der Schriftstellerei widmete.
Von ihren Romanen wurden mehrere ausgezeichnet. Das Labyrinth der Wörter erhielt den Prix Inter 2009.

Ein erster Eindruck: www.youtube.com

Geleitet wird der Abend von Irène Roulier. Wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Bibliothek.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Lesezirkel

Jan-Philipp Sendker: Das Herzenhören

Leitung: Liselotte Kaufmann
Treffpunkt: 20.00 Uhr, Bibliothek

Zum Buch:
Die junge New Yorker Anwältin Julia Win hat sich noch nie so fremd gefühlt wie in Kalaw, diesem malerischen, in den Bergen Birmas versteckten Dorf. Hierher hatte sie die Suche nach ihrem Vater geführt, der vor vier Jahren plötzlich verschwunden war. Ein vierzig Jahre alter Liebesbrief von ihm, gerichtet an eine Unbekannte, hatte Julia auf diese Spur gebracht. Und nun lauscht sie in dieser magischen Umgebung den Worten eines alten Mannes, der ihr die geheimnisvolle Geschichte ihres Vaters erzählt...

Zum Autor:
Jan-Philipp Sendker, Jahrgang 1960, hat als Asienkorrespondent alle Facetten des Landes erlebt. Nachdem er fünf Jahre lang aus Amerika Bericht erstattet hatte, wurde er 1995 Leiter des STERN-Büros in Hong Kong. Bis 1999 führte er hunderte, teils unerlaubte Interviews mit Chinesen aus allen Gesellschaftsschichten. Für Journalisten gäbe es kein faszinierenderes und gleichzeitig kein schwierigeres Land, resümiert er 2000 in seinem Reportageband "Risse in der grossen Mauer".

Nach seiner Rückkehr aus China berichtete Sendker von Berlin aus weiter für den STERN über Asien. Seit 2006 ist er als freier Schriftsteller tätig. Sein erster von bisher drei veröffentlichten Romanen "Das Herzenhören" wurde zum Bestseller und machte Sendker über die Grenzen Deutschlands hinweg bekannt. Zuletzt sind von ihm die Romane "Das Flüstern der Schatten" und "Drachenspiele" erschienen, der dritte Teil der Trilogie folgt.

Sonntag, 22. Mai 2011

Üsi Farbewäut

Vom 1. April bis 22. Mai 2011 zeigen die neunzehn SchĂĽler der Klasse 6B (Primarstufe Neuenegg) Werke aus dem Fach bildnerisches Gestalten. Unter der Anleitung von Kathrin ZĂĽrcher hat sich die Klasse ausgiebig mit den Themen Farbkreis, Farbmischungen, Farbkontraste und Farbwirkungen auseinandergesetzt. Die in der Ausstellung gezeigten abstrakten, geradezu geometrischen Linienbilder (Acrylfarbe auf Leinwand) sind der Abschluss dieses Prozesses.
Zu diesen Werken wird eine Auswahl an Arbeiten gezeigt, die den vorangegangenen Entstehungsprozess dokumentieren.
Auch die Besucher sind eingeladen, sich gestalterisch zu betätigen, indem sie sich den Farben-Sodukus stellen, die die Schüler vorbereitet haben.

Die Vernissage findet am 31. März von 19.00 bis 21.00 Uhr mit einem Apèro statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Mittwoch, 11. Mai 2011

Wie wir unsere Kinder sinnvoll in ihrem Lernen begleiten

Vortrag von Alexandra Burger-MĂĽller, dipl. Lerntherapeutin

Wenn es etwas gibt, was uns Menschen vor allen anderen Lebewesen auszeichnet, dann ist es die Tatsache, dass wir lernen können und dies auch zeitlebens tun. Unser Gehirn ist für das Lernen optimiert. Es lernt also nicht irgendwie und mehr schlecht als recht, sondern kann nichts besser und tut nichts lieber! Manfred Spitzer

Die Frage ist nun, wie ein Mensch in seinem Lernen sinnvoll begleitet werden kann:

* durch ein vertrauensvolles, zutrauendes und selbstbewusstes Umfeld, das momentane RĂĽckzugmomente und Sicherheit anbietet
* durch Unterstützung in der persönlichen Entwicklung und im Aufbau des Selbstbewusstseins
* durch die Möglichkeit, Strukturen kennen zu lernen und zu erlernen, um sich später selbständig in einer Situation zu orientieren und Probleme zu lösen

Sie sind herzlich eingeladen!

Treffpunkt: 20.00 Uhr Bibliothek Neuenegg
Eintritt frei, Kollekte

Donnerstag, 28. April 2011

Lesezirkel

Alaa al-Aswani: Der Jakubijân-Bau. Roman aus Ägypten
Aus dem Arabischen von Hartmut Fähndrich

Leitung: Elsbeth Zobrist
Treffpunkt: 20.00 Uhr, Bibliothek Neuenegg

Die Armen wohnen oben, auf dem Dach, in kleinen Kabüffchen, die ursprünglich als Abstellkammern konzipiert waren. In den Stockwerken darunter geht es weniger knapp zu. Dort hat ein durch die Revolution von 1952 teilenteigneter Grundbesitzer sein Büro mitsamt Liebesnest, ein Chefredakteur seine Wohnung, ein Neureicher das Domizil für seine Zweitfrau und haben viele Ungenannte ihr ganz normales Zuhause. Auf vielfältige Weise verweben sich die Leben der Bewohner. Das Haus wird zum Mikrokosmos für Ägypten.

»Das bitterböse und zugleich liebevoll gezeichnete Gesellschaftsporträt Der Jakubijân-Bau ging unter die Haut. Die Sehnsucht, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit der Figuren wurden nur zu gut nachvollziehbar als Stimmungslage einer Bevölkerung unter einem autoritären, scheinheiligen und korrupten Regime.«
NZZ am Sonntag

Ein erster, bildhafter Eindruck (in englischer Sprache): www.youtube.com

Donnerstag, 3. Februar 2011

Lesezirkel

Erich Kästner, Drei Männer im Schnee

Leitung: Matthias Leuenberger

Treffpunkt: 20.00 Uhr, Bibliothek Neuenegg

Dass ein Unternehmer bei einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma einen der Hauptpreise gewinnt, kommt nicht alle Tage vor. Ob es aber eine gute Idee ist, den gewonnenen Winterurlaub inkognito und als armer Schlucker getarnt anzutreten? Geheimrat Toblers Tochter jedenfalls ist gar nicht entzückt von dem Plan ihres Vaters und beschliesst, das Grandhotel in Bruckbeuren vor dem verkappten Millionär zu warnen. Allerdings ahnt sie nicht, dass ein arbeitsloser junger Mann als Gewinner des ersten Preises ebenfalls dort erwartet wird...

Ein kleiner Einblick: www.youtube.com
Und weitere Informationen zu Erich Kästner: www.kaestner-im-netz.de

Donnerstag, 13. Januar 2011

Der Störbuchhändler auf Besuch

«Das Buch ist mobil», meint der Literaturvermittler Urs Heinz Aerni, und reist mit seinem Bücherkoffer durchs Land. Aerni präsentiert seine Büchershow mit aller Art von Literatur, die unbedingt entdeckt werden muss. Er erklärt, erzählt, liest vor und liefert allerhand Anekdoten rund ums Gedruckte. Ein Kulturabend für die Sache des Buches – beste Unterhaltung inklusive.

Donnerstag, 13. Janaur 2011, ab 20.00 Uhr
Eintritt: 15 Franken, inkl. Apéro

2010

Sonntag, 12. Dezember 2010

"la voce del bosco"

Sie sind herzlich eingeladen!

1. November bis 12. Dezember 2010

„La voce del bosco“ (Die Stimme des Waldes) heisst die Ausstellung unseres Mitarbeiters und regionalen Künstlers Dan Reusser. Die Bibliothek, deren Auftrag es ist, Bücher und Leser zusammenzubringen, konfrontiert den Besucher überraschend mit Bildern und Objekten und wird temporär zum Museum.

Ein grosser Teil der gezeigten Bilder und Objekte sind in diesem Jahr eigens für diese Ausstellung entstanden, so z.B. „alles wissen dieser erde“, eine Rauminstallation, die aus zwei Bäumen besteht, auf deren Äste farbige, aus Holz gefertigte einheimische Vögel sitzen. Dazu hört man reges Vogelgezwitscher, als ob einem jeder Vogel eines der Bücher aus diesem Raum erzählen würde. Der Wald ist Ressource für unser Papier und steht symbolisch für „den Blätterwald“, in dem alles, was auf dieser Welt geschieht, festgehalten und kommentiert wird. Ergänzt wird die Ausstellung mit älteren Werken des Künstlers, die im Kontext der Bibliothek neue Bedeutung erlangen.


Ă–ffnungszeiten:
Montag und Freitag 15.00 - 18.00 Uhr
Dienstag und Mittwoch 19.00 - 21.00 Uhr
Samstag 10.00 - 12.00 Uhr
Sonntag 11.00 - 13.00 Uhr
oder nach Vereinbarung mit dan@wuwei.ch

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Lesezirkel

Daniel Glattauer: Der Weihnachtshund

Leitung: Monika von Ballmoos
Treffpunkt: 20.00 Uhr Bibliothek

Zum Inhalt
Eine Liebesgeschichte, wie sie schöner nicht sein könnte...
Max will vor Weihnachten flüchten und auf die Malediven fliegen. Dabei ist ihm Kurt, sein Hund, im Weg. Kurt war leider eine Fehlinvestition. Er schläft meistens. Und wenn er sich bewegt, dann höchstens irrtümlich. Katrin wird demnächst dreißig, und leidet unter Eltern, die darunter leiden, dass sie noch keinen Mann fürs Leben gefunden hat. Mit Weihnachten kommt der Höhepunkt des familiären Leidens auf sie zu. Da tritt plötzlich Kurt in Erscheinung. Katrin mag zwar keine Hunde, aber Kurt bringt sie auf eine Idee ...

Zum Autor
Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, studierte Pädagogik. Zunächst Hobby-Literat, -Liedermacher und Kellner, später Journalist, zuerst Redakteur bei der Presse, dann zwanzig Jahre Autor beim Standard. Zwischendurch und jetzt erst recht: Schriftsteller. Verheiratet, ein großes Kind, leider keinen Hund mehr, dafür fünf indische Laufenten im Landhaus im niederösterreichischen Waldviertel.
Bücher (u.a.): Die Ameisenzählung (2001), Darum (2003), Die Vögel brüllen (2004), Der Weihnachtshund (Neuausgabe 2004) und Schauma mal (2009). Mit seinen beiden letzten Romanen, Gut gegen Nordwind (2006) und Alle sieben Wellen (2009), gelangen ihm zwei Bestseller, die in zahlreiche Sprachen übersetzt und auch als Hörspiel, Theaterstück und Hörbuch zum Erfolg wurden.

Weitere Informationen: www.daniel-glattauer.de

Freitag, 12. November 2010

Schweizerische Erzählnacht

Warum es nicht in jedem Fall ratsam ist, ewig leben zu wollen.

Denkanstösse mit Schalk und Tiefang:
Marion Guéra und Karin Mischler, ausgebildete Märchenerzählerinnen, geben Volksmärchen aus der ganzen Welt zum Besten. Für Erwachsene.

Die beiden Märchenerzählerinnen lernen die Märchen nicht einfach auswendig. „Ein Märchen muss zuerst mein Herz berühren, damit es, wenn ich es erzähle, auch andere Herzen berührt“, meint Karin Mischer. Marion Guéra ergänzt: „Jedes Märchen, das wir erzählen, tragen wir mindestens ein Jahr lang mit uns herum, bevor wir es erzählen.“ Wer den beiden Frauen bereits einen Abend lang gelauscht hat, findet darin die Erklärung für das fliessende und sehr authentische Erzählen.

Freitag, 12. November 2010, 20.00 Uhr, Bibliothek Neuenegg
Eintritt: 15 Franken, inkl. Imbiss

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Lesezirkel

Peter Goldsworthy: Maestro
Ein Roman ĂĽber Jugend und Alter, Schuld und SĂĽhne, Erinnern und Vergessen und ĂĽber Musik.

Leitung: Elsbeth Zobrist
Zeit: 20.00 Uhr, Bibliothek Neuenegg

Zum Inhalt: Der Norden Australiens bietet dem zehnjährigen Paul eine Welt der Abenteuer: Papageien, grellbunte Schmetterlinge, riesige, uhrwerkartige Insekten - und die Begegnung mit Eduard Keller, einem rotgesichtigen Trinker aus Österreich, der mit neun Fingern Bach spielt wie kein anderer. Seinem Vater zuliebe nimmt Paul bei dem eigenwilligen Mann Unterricht und muss erst einmal lernen, Wut und Tränen zurückzuhalten: Wochenlang darf er keine einzige Note spielen. Paul versucht vergeblich dem Geheimnis des seltsamen Musikers auf die Spur zu kommen, doch erst Jahre später, längst erwachsen, löst er das Rätsel um Kellers Vergangenheit.

»Die Geschichte einer Freundschaft, die faszinierendste seit langem.« Literarische Welt

Links: www.dtv.de - www.petergoldsworthy.com

Donnerstag, 19. August 2010

Lesezirkel

Benedict Wells: Becks letzter Sommer

Gesprächsführung: Monika von Ballmoos
20.00 Uhr, Bibliothek Neuenegg

Zum Inhalt:
Ein liebeskranker Lehrer, ein ausgeflippter Deutschafrikaner und ein musikalisches Wunderkind aus Litauen auf dem Trip ihres Lebens, von München durch Osteuropa nach Istanbul. Unter den Fittichen eines alternden Rockstars und seiner unsterblichen Songs. Ein Roman über die Musik, die Liebe und das Leben – schräg, witzig, weise und berührend.

Zum Autor:
Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Mit sechs Jahren begann seine Reise durch drei bayrische Internate. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Jobs. Sein vielbeachtetes Debüt ›Becks letzter Sommer‹ erschien 2008 und wurde mit dem bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. ›Spinner‹ ist sein erster Roman, er schrieb ihn mit neunzehn.

Links: www.youtube.com

Donnerstag, 10. Juni 2010

Lesezirkel

Imre Kertész: Roman eines Schicksallosen
20.00 Uhr, Bibliothek Neuenegg

Leitung Esther Grosjean

Imre Kertész ist etwas skandalöses gelungen: die Entmystifizerung von Auschwitz. Es gibt kein literarisches Werk, das derart konsequenz, ohne zu deuten, ohne zu werten, der Perspektive eines staunenden Kindes treu bleibt. Wohl nie zuvor hat ein Autor seine Figur Schritt für Schritt bis an jene Grenze begleitet, wo das nackte Leben zur hemmungslosen, glücksüchtigen, obszönen Angelegenheit wird.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Frau Meier, die Amsel

Eine wunderbare Geschichte ĂĽber das Fliegen.

Miniatur-Figurentheater im Koffer fĂĽr Menschen ab 4 Jahren. Mit Kathrin Leuenberger, nach dem Buch von Wolf Erlbruch, Peter Hammer Verlag

Frau Meier hat jeden Tag viele Sorgen. Sei es mit dem Gugelhopf, mit dem Gemüse im Garten oder mit den Haaren auf dem Kopf von Herrn Meier: überall lauern Gefahren. Herr Meier kocht ihr dann immer einen Pfefferminztee, um sie zu beruhigen. Eines Morgens aber hat Frau Meier allen Grund zur Sorge. In ihrem Garten zwischen den Radieschen und dem Kopfsalat hockt eine junge Amsel, die gerade aus dem Nest gefallen ist. Ohne lange zu zögern, rettet sie das hilflose Geschöpf. Jetzt beginnt für Frau Meier eine aufregende Zeit. Ohne nur einen zweifelnden Gedanken stürzt sie sich ins Abenteuer und schon bald darauf hebt sie tollkühn ab in die Lüfte. Am Ende lächelt Frau Meier so geheimnisvoll, wie sie Herr Meier noch nie hat lächeln sehen.

Vorstellung für Kindergärten: 10.15 Uhr (geschlossene Vorstellung)
Ă–ffentliche Vorstellung: 14.30 Uhr

Eintritt frei, Kollekte

Wir freuen uns auf ein poetisches und lustiges Theater.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Zu stark fĂĽr Gewalt: Wie Kinder zu achtsamen Menschen werden

Rita Messmer, Buchautorin, Pädagogin, Erwachsenenbildnerin und Mutter dreier Kinder, spricht unter anderem über:

• Muster, die uns prägen
• Einander verstehen lernen
• Erfolgreich kommunizieren
• Familienrat und was er bewirken kann
• Lösungsorientiert erziehen

Donnerstag, 6. Mai 2010, 20.00 Uhr in der Bibliothek Neuenegg
Eintritt frei, Kollekte

Donnerstag, 29. April 2010

Lesezirkel

Hans Fallada - Kleiner Mann, was nun
20.00 Uhr - Bibliothek Neuenegg
Leitung Nadia FlĂĽck

Warmherzig und voller Dramatik erzählt dieser Eheroman von einem kleinen Angestellten und seinem -Lämmchen-, einer Frau von beherzter Lebenskraft, die im Kampf gegen eine unfriedliche Welt, Missgunst und wirtschaftliche Not ihr zärtlich-idyllisches Glück behaupten.

Zu Hans Fallada und seinem Buch:
de.wikipedia.org
www.doerffel.de

Zwei Filme zum Buch
www.youtube.com
www.youtube.com

Donnerstag, 4. Februar 2010

Lesezirkel

Nuala O'Faolain - Ein alter Traum von Liebe

Bibliothek Neuenegg, ab 20.00 Uhr

Leitung Esther Grosjean

Ăśber die Autorin:
de.wikipedia.org

Ăśber das Buch:
Um mehr über eine skandalöse Liebesgeschichte herauszufinden, die sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts abgespielt haben soll, kommt Kathleen de Burca nach dreissig Jahren erstmals wieder in ihre Heimat Irland. Die Recherchen für den geplanten Roman gehen einher mit Erinnerungen an das eigene unerfüllte Leben, und die knapp 50-jährige Reisejournalistin zieht Bilanz. Lesen Sie hier weiter:
www.dieterwunderlich.de

2009

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Lesezirkel

Alan Bennett - Die souveräne Leserin

Leitung: Christine Merlo

Treffpunkt: 19.30 Uhr in der Bibliothek

Links zu Alan Bennett:
de.wikipedia.org
www.die-leselust.de

Donnerstag, 12. November 2009

Lesung mit Bänz Friedli

Bänz Friedli, 1965 in Bern geboren, lebt in Zürich. Seit der Geburt der gemeinsamen Kinder teilt er sich mit seiner Partnerin, die beim Schweizer Fernsehen arbeitet, die Hausarbeit. 1983 bis 2005 Arbeit für Presse, Radio und TV in den Bereichen Sport und Populärkultur, zuletzt während zehn Jahren Redaktor beim Nachrichtenmagazin 'Facts'.
Heute Hausmann und Kolumnist fĂĽrs Schweizer 'Migros-Magazin'. Kolumnen schrieb er schon frĂĽher, 1985 bis 1992 den 'Berner Alltag' in 'Der Bund', 2000 bis 2004 die 'Pendlerregeln' in '20 Minuten'. Die gibt es gesammelt als Buch zu kaufen, mit Bildern von Alexander Egger: 'Ich pendle, also bin ich'.
Soweit es die Beanspruchung als Desperate Househusband erlaubt, ist Friedli als freier Autor für 'Rolling Stone', 'Das Magazin', die 'NZZ am Sonntag', das 'Sportmagazin' und die Samstagssatire 'Zytlupe' auf Radio DRS1 tätig.

www.derhausmann.ch


20.00 Uhr
Aula SKZ Neuenegg

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Lesezirkel

Hugo Loertscher - Die Kranzflechterin

Leitung Irène Roulier

Links zu Hugo Loertscher:

de.wikipedia.org
moritzleuenberger.blueblog.ch
www.drs2.ch

Donnerstag, 13. August 2009

Lesezirkel

Der Lesezirkel vom 13. August 09 fällt aus.
Der nächste Lesezirkel findet statt:

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Donnerstag, 7. Mai 2009

Lesung mit Dres Balmer

Uf u dervo - mit dem Velo oder zu Fuss - mit dem bekannten Berner Autor Dres Balmer - bekannt als Schriftsteller, Kolumnist, Reiseautor, Radiomann, Velofahrer...!

Donnerstag, 30. April 2009

Lesezirkel

Robert Walser - Jakob von Gunten

Leitung Irène Roulier

Robert Walser auf Wikipedia:
de.wikipedia.org

Jakob von Gunten auf Wikipedia:
de.wikipedia.org

Donnerstag, 29. Januar 2009

Lesezirkel

Daniel Glattauer - Gut gegen Nordwind

Leitung: Christine Merlo

Beschreibung

Gibt es in einer vom Alltag besetzten Wirklichkeit einen besser geschützten Raum für gelebte Sehnsüchte als den virtuellen? Bei Leo Leike landen irrtümlich E-Mails einer ihm unbekannten Emmi Rothner. Aus Höflichkeit antwortet er ihr. Und weil sich Emmi von ihm angezogen fühlt, schreibt sie zurück. Bald scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann es zum ersten persönlichen Treffen kommt, aber diese Frage wühlt beide so sehr auf, dass sie die Antwort lieber noch eine Weile hinauszögern. Ausserdem ist Emmi glücklich verheiratet. Und Leo verdaut gerade eine gescheiterte Beziehung. Und überhaupt: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

2008

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Lesezirkel - Ausfall wegen Krankheit!

Der Lesezirkel muss wegen Krankheit ausfallen!

Daniel Glattauer - Gut gegen Nordwind

Leitung: Christine Merlo

Beschreibung

Gibt es in einer vom Alltag besetzten Wirklichkeit einen besser geschützten Raum für gelebte Sehnsüchte als den virtuellen? Bei Leo Leike landen irrtümlich E-Mails einer ihm unbekannten Emmi Rothner. Aus Höflichkeit antwortet er ihr. Und weil sich Emmi von ihm angezogen fühlt, schreibt sie zurück. Bald scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann es zum ersten persönlichen Treffen kommt, aber diese Frage wühlt beide so sehr auf, dass sie die Antwort lieber noch eine Weile hinauszögern. Ausserdem ist Emmi glücklich verheiratet. Und Leo verdaut gerade eine gescheiterte Beziehung. Und überhaupt: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Lesezirkel

Richard Precht - Lenin kam nur bis LĂĽdenscheid

Leitung: Nadja FlĂĽck

Beschreibung

Die Biographie einer Dekade - erzählt als Familiengeschichte: klug, einfühlsam und amüsant führt Richard David Precht durch seine linke Kindheit in den Siebzigern.

Richard David Precht

Richard David Precht, Philosoph, Publizist und Autor, wurde 1964 in Solingen geboren. Er promovierte 1994 an der Universität Köln und arbeitet seitdem für nahezu alle grossen deutschen Zeitungen und Sendeanstalten. Precht war Fellow bei der 'Chicago Tribune'. Im Jahr 2000 wurde er mit dem Publizistikpreis für Biomedizin ausgezeichnet. Er schrieb zwei Romane und drei Sachbücher. Richard David Precht lebt in Köln und Luxembourg.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Lesezirkel

Alain Claude Sulzer - Der perfekte Kellner

Leitung: Christine Merlo

Der Roman beginnt in den dreissiger Jahren im vornehmen Parkhotel bei den Giessbachfällen hoch über dem Brienzersee im Berner Oberland. Erneste arbeitet als Kellner und soll den Neuankömmling Jakob unterweisen. Sie verlieben sich ineinander. Leider muss Erneste feststellen, dass Jakob ihn betrügt und sogar für einen älteren, zahlungswilligen Mann, einen berühmten Schriftsteller, verlässt. Tief verletzt geht Erneste seinen Weg und wird überraschend nach Jahrzehnten von seiner Lebensliebe um einen dreisten Gefallen gebeten. Alain Claude Sulzer hat ein stilistisch schnörkelloses Werk geschaffen: ein Lesebuch über die grosse Liebe und den Verrat.

www.perlentaucher.de
www.zeit.de
de.wikipedia.org
books.google.ch

2007

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Adventsfenster der Bibliothek

Das Adventsfenster Nummer 12 wird offiziell geöffnet am

Mittwoch, 12. Dezember 2007
ab 19.00 Uhr

Herzlich Willkommen!

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Autorenlesung

'Schreiber & Schneider'

WER SIND WIR?

SYBIL SCHREIBER, 1963, stammt aus MĂĽnchen, liebt bayerisches Essen, wollte Schauspielerin werden, studierte Modedesign und wurde schliesslich Journalistin.

STEVEN SCHNEIDER, 1964, stammt aus Würenlingen im Aargau, war Lehrer, lebte im Sultanat von Oman, bereiste als freier Journalist die Welt und ist seit mehreren Jahren selbständig.



20.00 Uhr

www.schreiber-schneider.ch

Mittwoch, 12. September 2007

Kindernachmittag mit Lorenz Pauli

Geschichten fĂĽr Kinder von 5 - 10 Jahren

Mittwoch, 12. September 2007
15.00 Uhr

Aula SKZ Neuenegg

www.mupf.ch

Donnerstag, 30. August 2007

Karl Stauffer-Bern

Hans Peter Krähenbühl erzählt anlässlich des 150. Geburtstages von Karl Stauffer-Bern über das Leben und Werk seines Urgrossonkels.

Aufgewachsen im Pfarrhaus von Neuenegg, verlief seine Karriere als KĂĽnstler steil und endete tragisch.

'Verfluchter Kerl!' Karl Stauffer Bern: Maler, Radierer, Plastiker
Eine Ausstellung zum 150. Geburtstags von Karl Stauffer-Bern im Kunstmuseum Bern (17.8.-2.12.2007)
www.kunstmuseumbern.ch

Karl Stauffer-Bern. 1857-1891
Kabinettausstellung anlässlich seines 150. Geburtstages (8.8.-25.11.2007) in Konstanz
stadt.konstanz.de

Website zu Karl Stauffer-Bern - aufgebaut durch Hans Peter Krähenbühl
www.stauffer-bern.ch

Der aktuelle Buchtipp zu Karl Stauffer-Bern
Die Millionärin und der Maler
www.ofv.ch

2006

Donnerstag, 7. Dezember 2006

Märchenanlass

'Märchen aus Nah und Fern für Erwachsene'
mit Karin LĂĽthi und Ursula Michel

20.00 Uhr

Donnerstag, 26. Oktober 2006

Autorenlesung

Therese Bichsel

www.zytglogge.ch
www.a-d-s.ch

20.00 Uhr

Donnerstag, 31. August 2006

'Blumen und Worte'

20.00 Uhr

Autorenlesung
mit der Schriftstellerin Sabine Reber

www.rosamundi.net

Freitag, 12. Mai 2006

20 Jahre Bibliothek Neuenegg

Andreas Thiel - Politsatire!

Aula SKZ
20.15 Uhr

Eintritt frei - Kollekte

www.andreasthiel.ch

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