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Aktuell

Montag, 2. Juli 2018

Ausstellung «Joggeli, Pitschi, Globi» im Landesmuseum ZĂŒrich. 15. Juni - 14. Okt. 2018

Das Landesmuseum lockt mit beliebten Schweizer KinderbĂŒchern. In der Familienausstellung tauchen Kinder genĂŒsslich in die Bilderbuchwelten ein, Erwachsene begegnen ihren einstigen Lieblingen im kulturellen Kontext. Die Ausstellung wird von einem reichhaltigen Rahmenprogramm fĂŒr die ganze Familie begleitet.

Weitere Infos:

www.nationalmuseum.ch

Montag, 5. Februar 2018

Lesekompetenz fördern -aber wie?

Jungenleseförderung

Lesekompetenz ist eine wichtige schulische Basiskompetenz, d.h. sie hat entscheidende Auswirkungen auf die schulischen Leistungen fĂŒr alle FĂ€cher. Denken Sie gerade an Mathematik. Einem sehr guten Rechner nĂŒtzen seine guten RechenkĂŒnste nichts, wenn er z.B. nicht in der Lage ist, die fĂŒr die Rechnung wichtigen Informationen aus einer Textaufgabe oder gar der Aufgabestellung in einer Klassenarbeit herauszulesen.
Was kann man tun?

GrundsÀtzliches

Von der 1. bis zur 2. Klasse werden in der Schule die Grundlagen, das Handwerkszeug des Lesens vermittelt. In dieser Zeit geht es um den Erwerb der Schriftsprache. In dieser Zeit sind Kinder i.d.R. sehr gut motiviert, das Lesen zu erlernen, denn mit dem „Lesen können“ dringen sie in eine Erwachsenenwelt vor, die ihnen bislang vorenthalten war. Das spornt an. Wenn die Kinder dann grundsĂ€tzlich lesen „können“, d.h. alle geschrieben Worte auch in Sprache ĂŒbersetzen können, verliert das „Lesen lernen“ und damit auch das Lesen ein StĂŒck weit seinen Reiz fĂŒr die Kinder. Das bedeutet aber nicht, dass das „Lesen lernen“ damit abgeschlossen wĂ€re.
Von der 2. bis zur 6. Klasse mĂŒssen die Grundlagen des Lesens gefestigt und ausgebaut werden. Hier geht es um die Entwicklung von LeseflĂŒssigkeit, die Automatisierung der LesevorgĂ€nge bis hin zum mĂŒhelosen Lesen auch umfangreicher Texte, dem Erlernen sinnerfassenden Diagonallesens und schließlich die Entwicklung autonomen, lustvollen Lesens. Das bedeutet, was oft unterschĂ€tzt wird, dass sogar in der 5. und 6. Klasse am Gymnasium noch am „Lesen lernen“ gearbeitet werden muss.
Der SchlĂŒssel zur Jungenleseförderung liegt in der Motivation zum Lesen.
Lesen gehört aber leider nicht zur bevorzugten FreizeitbeschÀftigung von Jungen.

Was können Sie als Eltern zur Jungenleseförderung tun?

Vorlesen

Schon bevor Kinder anfangen selber zu lesen, können Sie Leseförderung betreiben. Lesen Sie vor. Das muss nicht lange sein, aber regelmĂ€ĂŸig – lieber fĂŒnf bis zehn Minuten pro Tag als 30 Minuten einmal pro Woche. WĂ€hlen Sie dabei BĂŒcher aus, die sich Ihre Kinder wĂŒnschen. Das hat mehrere Effekte: Lesen wird durch das Vorlesen bei den Kindern als etwas Angenehmes empfunden. Zudem schulen Sie automatisch Hör- und Ausdrucksvermögen und grammatikalisches VerstĂ€ndnis bei den Kindern.
Stellen Sie Fragen (was meinst du
, warum hat er das getan, 
was ist er – der Held der Geschichte – fĂŒr ein Mensch, 
wie geht es weiter?). Vorlesen schließt Kuscheln nicht aus (das gilt ĂŒbrigens fĂŒr jedes Alter). Wenn Sie vorlesen, nehmen Sie Ihr Kind ruhig in den Arm, lassen Sie es mit ins Buch schauen – und es kann damit gleich Trost finden, wenn es sehr spannend wird.

Eine Altersgrenze, bis zu der Sie Ihren Kindern vorlesen können, gibt es nicht. Lesen Sie solange vor, bis die Kinder von sich aus sagen, dass sie das nicht mehr wollen.

Lesen lassen und nicht lesen lassen

Akzeptieren Sie die Interessen Ihres Kindes. Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit, seine eigenen Interessen und wird sich die Literatur heraussuchen, die ihm entspricht. Akzeptieren Sie dies und zeigen Sie Ihrem Kind damit, dass Sie auch seine Persönlichkeit respektieren. Wenn der Junge Interesse am Lesen gewinnt, findet er vielleicht spĂ€ter selber den Weg zur höheren Literatur. Verleiden wir ihm jedoch das Lesen, weil wir ihn zwingen, fĂŒr ihn langweilige Literatur zu lesen, verlieren wir ihn dauerhaft als Leser.

Auch wenn es dem einen oder der anderen vielleicht nicht gefallen wird, aber es gibt ausgeprĂ€gte Unterschiede in den GenreprĂ€ferenzen zwischen Jungen und MĂ€dchen. Wenn wir geschlechterspezifische Leseförderung betreiben wollen, dĂŒrfen wir diese Fakten nicht ignorieren, nur weil sie uns vielleicht nicht passen. Auch die Schule muss sich diesen Tatsachen stellen, wenn sie ihr Versprechen nach individueller Förderung ernst meint. Hier geht es nicht um die BestĂ€tigung alter Rollenbilder. Es geht hier lediglich um die Lesemotivation, um die Lust am Lesen.
Ihr Sohn schaut lieber Fernsehen? Nun, zu vielen Filmen, Serien usw. gibt es mittlerweile BĂŒcher. Er spielt lieber Computerspiele? Auch hier gibt es einiges in Buchform. Oder was wĂ€re, wenn Computerspiele RealitĂ€t wĂŒrden? Ihr Sohn spielt gerne Fußball? Wie wĂ€re es dann mit der Buch-Reihe „Die wilden Kerle“ oder eines der vielen unzĂ€hligen Fußball-SachbĂŒcher. Ihr Sohn ist ein leidenschaftlicher Comic-Leser? Nutzen Sie das, unterstĂŒtzen Sie es.

Das mag nicht unbedingt das sein, was Ihnen gefĂ€llt oder was Sie fĂŒr wĂŒnschenswert halten, aber Ihrem Kind kann es den Einstieg in das Lesen erleichtern und helfen, seine Interessen zu vertiefen und das Gelesene anzuwenden.

Zwingen Sie Ihr Kind niemals zum Lesen. Lesen darf keine Strafe sein, auch kein Muss. Manchmal gibt es Phasen, in denen ein Kind oder ein Jugendlicher nicht lesen will -sei es aus Protest, sei es, weil er andere Dinge im Kopf hat. Fassen Sie sich in Geduld. Das ist nicht schlimm, wer einmal die Liebe zu Geschichten entdeckt hat, kehrt frĂŒher oder spĂ€ter dazu zurĂŒck.

Auch Jungen haben das Recht, ein Buch nicht zu Ende zu lesen. Wenn es nach zehn Seiten oder vielleicht sogar erst nach der HĂ€lfte des Buches langweilig wird, braucht man nicht weiter zu lesen.

Die Bibliothek in Ihrer NĂ€he nutzen

Den Kindern andauernd neue BĂŒcher zu kaufen, geht auf Dauer ganz schön ins Geld. Nutzen Sie deshalb die Bibliotheksangebote Ihrer Gemeinde. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass diese auch sehr gerne auf NeubeschaffungsvorschlĂ€ge im Rahmen ihres Budgets eingehen.
Gehen Sie selbst mit und zeigen Sie in der Bibliothek, wo die Jungs die fĂŒr sie interessanten BĂŒcher, Zeitschriften oder Comics finden können. WĂ€hrend Sie fĂŒr sich selber BĂŒcher auswĂ€hlen, können die Jungen in Ruhe selbst schmökern und sich umsehen.

Vertiefen Sie das Gelesene

Tauchen Sie mit ein in die Welt Ihres Jungen. Ihr Sohn liest gerne BĂŒcher ĂŒber Dinosaurier? Gehen Sie doch einmal mit ihm ins Museum. Ihn interessieren BĂŒcher ĂŒber Technik? Nehmen Sie mit ihm ein Radio auseinander, erklĂ€ren Sie ihm Ihr Auto, lassen Sie ihn einen Blick unter die Motorhaube werfen. Sterne, Außerirdische, Science Fiction – ein Planetarium, eine Sternwarte, eine Nachtwanderung fĂŒhren zur Anwendung des angelesenen Wissens. Ritterromane – eine Burgruine, ein Mittelaltermarkt können das nĂ€chste Ausflugziel sein. Es ist ein leider nur zu eingefleischtes Vorurteil, dass Kinder, die lesen, zu Stubenhockern werden. HĂ€ufig ist das Gegenteil der Fall.

Oder umgekehrt
 Nach einem Zoobesuch noch einmal in ein Tierbuch schauen, nach den Nachrichten noch einmal gemeinsam in der Zeitung blĂ€ttern oder in einem Lexikon (was ist ein Tsunami eigentlich?). Das zeigt Ihrem Kind, wie man Wissen aus BĂŒchern holen und vertiefen kann, wie offene Fragen selbstĂ€ndig beantwortet werden können.

Computer

Vermitteln Sie Kindern, dass Computer und Buch keine Konkurrenten sind, sondern Medien, die sich ergĂ€nzen. Ein Computerfreak muss kein Lesemuffel sein. Im Gegenteil. Auch der Umgang mit dem Computer kann Lesekompetenz schulen. Der Umgang mit einer Suchmaschine bei der Suche nach Infos fĂŒr einen Schulvortrag erfordert sehr hohe Lesekompetenz. Welche Schlagwörter umreißen das betreffende Thema möglichst genau? Und will man dann aus den vorgeschlagenen Texten diejenigen finden, die einem am meisten nutzen, muss man in der Lage sein, den Text schnell sinnerfassend quer zu lesen, um zĂŒgig entscheiden zu können, ob das Dokument fĂŒr den Vortrag neue Erkenntnisse bringt oder nicht. Das erfordert eine hohe Stufe der Lesekompetenz.

Lesegelegenheiten schaffen

BĂŒcher brauchen Platz, also gewĂ€hren Sie diesen. Ein BĂŒcherregal im Kinderzimmer, eines im Wohnzimmer zeigen, dass BĂŒcher in Ihrem Leben ihren selbstverstĂ€ndlichen Platz haben. BestĂŒcken Sie diese auch mit interessanten BildbĂ€nden (ĂŒber die Bilder zum Text), die zum Schmökern einladen, wenn man mal einige Minuten nichts zu tun hat.
Lesen muss aber nicht zwangslĂ€ufig Isolation bedeuten. Mehrere Leser auf einer Couch, in einem Zimmer, können gemĂŒtlich sein und geben immer mal wieder Gelegenheit, sich gegenseitig von den Geschichten zu erzĂ€hlen. Schaffen Sie also eine gemĂŒtliche Leseecke, in der Lesen zu einem gemeinsamen Erlebnis werden kann. Oder lesen Sie gemeinsam eine Geschichte vor, vielleicht auch einmal mit verteilten Rollen. Schaffen Sie Rituale. Im Advent können abends reihum Weihnachtsgeschichten vorgelesen werden.

Lassen Sie sich nicht entmutigen

Auch wenn dies ein Politiker im Bundestag behauptet hat, Jungen sind nicht dĂŒmmer als MĂ€dchen und sie können nicht schlechter lesen als diese. Aber nicht alle Jungen lesen gerne oder gleich gerne. Manche werden Sie vielleicht nie zum lustvollen Lesen bringen. Das muss akzeptiert werden. Wir können Jungen aber nach unseren Möglichkeiten helfen und unterstĂŒtzen, fĂŒr sich ihre eigene, nĂŒtzliche Lesekultur zu erschaffen. Nicht durch Zwang, sondern durch Liebe.

„Jungen mĂŒssen wissen, dass wir all ihre Seiten willkommen heißen und dass wir sie als diejenigen lieben, die sie wirklich sind.“ (Dr. W. F. Pollack, Psychologe)

Quelle: www.jungenleseliste.de

Dienstag, 12. Dezember 2017

Adventsfenster 2017

Heute eröffnen wir unser Adventsfenster 2017 mit GlĂŒhwein und Panetone.
Ausgestellt sind drei inszenierte Engel der Keramikerin Sabine Aeschlimann.
Weitere Infos unter: www.keramikatelier33.ch

Donnerstag, 8. September 2016

Die digitale Bibliothek - ein neues Angebot der Bibliothek Neuenegg

dibiBE – so heisst die Digitale Bibliothek Bern, der verschiedene Bibliotheken des Kantons Bern angeschlossen sind. Das Angebot umfasst ĂŒber 14‘000 eBooks, eAudios, eMagazine und ePapers. Diese eMedien können Sie von ĂŒberall herunterladen und auf Ihrem LesegerĂ€t nutzen (PC, Mac, eReader, Tablet oder Smartphone).

Die Bibliothek Neuenegg ist der Kornhausbibliothek Bern angeschlossen. Daher mĂŒssen sie beim Login-Prozess die besagte Bibliothek in ihrem GerĂ€t auswĂ€hlen.

Zugang:  Sie benötigen ein Jahresabonnement der Bibliothek Neuenegg und ein dibiBE-Login. Ihe Benutzernummer und das Passwort dazu, mĂŒssen Sie in der Bibliothek abholen kommen!

Kosten: Dieser Service ist in der JahresgebĂŒhr der Bibliothek Neuenegg integriert. Es fallen keine weiteren Kosten an.
Login: Auf der Homepage www.dibibe.ch. Benutzername und Passwort erhalten sie in der Bibliothek Neuenegg

Leihfrist: eBook und eAudio: 28 Tage, eMagazine: 1 Tag, ePapers: 1 Stunde

RĂŒckgabe: funktioniert automatisch. Eine vorzeitige RĂŒckgabe ist jedoch beschrĂ€nkt möglich (aber nicht zwingend)

VerlÀngerung: nicht möglich, ausgeliehener Titel kann aber erneut vorgemerkt werden

Ausleihanzahl: max. 10 Titel gleichzeitig

Reservation: max. 5 Titel, kostenlos

Technische Voraussetzung fĂŒr die Ausleihe

Als technische Voraussetzung zur Nutzung der Onleihe sollte Ihr Betriebssystem die benötigte Software fĂŒr die verschiedenen Medienarten installieren können:

Adobe Digital Editions bzw. Adobe Reader fĂŒr eBooks, PC und MAC
Ein Audio Player z.B. Windows Media Player fĂŒr Audio-Dateien
Die App „Onleihe“, sowie eine DRM-fĂ€hige Leseapp fĂŒr Smartphones und Tablets (z.B. Bluefire)
Internet  Verbindung:

Um die eMedien auf ihr GerĂ€t laden zu können benötigen sie eine funktionierende Internetverbindung. FĂŒr einen kabellosen Download ist eine WLAN Verbindung nötig.

ADOBE ID:

Mit Ihrer persönlichen Adobe ID können sie sich als Besitzer Ihrer kopiergeschĂŒtzten eBooks identifizieren. Zwar brauchen sie fĂŒr die meisten Titel auf z.B. auf einem Tolino keine Adobe ID mehr. Wenn sie aber Ihre eBook-Bibliothek auf unterschiedlichen GerĂ€ten gleichzeitig nutzen wollen oder auch eBooks aus anderen Quellen (zum Beispiel Onleihe) lesen möchten, ist die Verwendung von Adobe Digital Editions mit einer Adobe ID erforderlich. Ihre kostenlose Adobe ID können sie unter www.adobe.de registrieren.

Alternativ finden sie einen Link auf der Homepage www.digibe.ch unter der Rubrik „Hilfe“.

Detaillierte Anleitungen, wie sie eBooks, eAudio, eMagazine und ePapers auf ihr GerĂ€t (PC, eReader, Tablet, Smartphone) laden, finden sie auf der Homepage  www.digibe.ch in der Rubrik „Hilfe“.

FĂŒr Fragen stehen wir ihnen jederzeit gerne zur VerfĂŒgung und nach Voranmeldung helfen wir ihnen gerne ihr GerĂ€t bei uns in der Bibliothek einzurichten.

Montag, 30. Mai 2016

ePapers bei dibiBE

Bitte beachten Sie, dass Sie bei dibiBE auch eine Auswahl von 34 Zeitungen und Magazine haben - sowohl in deutscher wie in französischer oder italienischer Sprache. Das Angebot wir laufend erweitert! Wir wĂŒnschen viel VergnĂŒgen.

Weitere Infos unter: www.dibibe.ch

Montag, 9. Mai 2016

Infos zu unserer Bibliothekssoftware

Die Installation von unserem neuen Computerprogramm ist abgeschlossen und es stehen Ihnen interessante Neuerungen zur VerfĂŒgung:

Unter www.winmedio.net können Sie den ganzen Bibliotheksbestand anschauen und sehen gleich ob ein Buch z.Z. ausgeliehen ist oder in der Bibliothek steht.

Nach einem Login auf Ihrem Bibliothekskonto können Sie ihre BĂŒcher selber verlĂ€ngern oder BĂŒcher die Sie gerne lesen möchten reservieren.

Ihr Login funktioniert so:

Adresse: www.winmedio.net
"Mein Konto" wÀhlen
Benutzername: Ihre Mitgliedsnummer (die 4 Zahlen von Ihrer Kundenkarte, Nullen auch eingeben)
Aktuelles Passwort: Erste 2 Buchstaben Nachname + erste 2 Buchstaben Vorname (alles klein geschrieben)
Bsp: Muster, Peter - mupe
Bsp: Burren, Linda - buli
Wenn Sie mit dem Login Probleme haben, melden Sie uns das bitte in der Bibliothek!

Nach dem ersten Öffnen sollten Sie ein neues Passwort eingeben!

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